Der Regierungsbezirk Trier war einer der drei Regierungsbezirke von Rheinland-Pfalz . Er umfasste den Westen des Landes. der Umstrukturierung der Landesverwaltung zum 1. Januar wurden die Regierungsbezirke bzw. Bezirksregierungen aufgelöst. Sie in Aufsichts- und Dienstleistungsdirektionen bzw. Struktur- und überführt die nunmehr für ganze Aufgabenbereiche und mehr für alle Aufgaben innerhalb ihres bisherigen Bezirks zuständig Ihre räumliche Zuständigkeiten erstreckt sich daher teilweise auf das ganze Land.
Die Geschichte des Regierungsbezirks Trier geht bis auf das Jahr 1815 zurück. Damals teilte Preußen nach dem Wiener Kongress seine Provinzen in insgesamt 25 Regierungsbezirke ein u.a. somit auch der Regierungsbezirk Trier innerhalb der Rheinprovinz . Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Regierungsbezirk Trier 1946 Bestandteil Landes Rheinland-Pfalz. Hier war er einer von fünf Regierungsbezirken . Die anderen waren Koblenz Montabaur Rheinhessen (Sitz in Mainz) und Pfalz (Sitz in Speyer). Er umfasste zunächst Stadtkreis Trier sowie die Landkreise Bernkastel Bitburg Daun Saarburg Trier und Wittlich.
Vor dem Ersten Weltkrieg gehörte auch das heutige Saarland (bis auf den Saarpfalz-Kreis ) zum Regierungsbezirk Trier. Nach dem Versailler Vertrag wurde das Saargebiet abgetrennt und 1920 Völkerbundmandat gestellt. Zu diesem Saargebiet gehörte u.a. der überwiegende Teil des Kreises Merzig (später als Stammkreis Merzig bezeichnet). Bei Preußen und beim Regierungsbezirk Trier verblieb lediglich der sog. Merzig der künftig seinen Sitz in Wadern Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden Stamm- und Restkreis Merzig 1946 vereinigt und gehören seitdem zum Saarland wo seit 1964 unter der Bezeichnung Landkreis Merzig-Wadern geführt wird.
Bei der Kreisreform die in Rheinland-Pfalz zwischen 1969 und vollzogen wurde wurden die Landkreise zu größeren zusammen geschlossen. Von 1974 bis zu seiner 2000 umfasste der Regierungsbezirk Trier somit die kreisfreie Stadt Trier und die oben genannten 4 Landkreise .