Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDonnerstag, 14. November 2019 

Regiomontanus


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Johannes Müller von Königsberg (* 6. Juni 1436 in der fränkischen Stadt Königsberg / Ortsteil Unfinden) † 6. Juli 1476 in Rom ) lat. Name Regiomontanus war ein bedeutender Mathematiker und Astronom des Spätmittelalters .

1468 erschienen seine Tabellen für die deklination (Tabula primi mobilis). Gerüchteweise haben seine Ephemeriden (Sterntafeln) die über Martin Behaim nach Portugal gebracht worden sein sollen die verbesserten Navigationsmöglichkeiten die Entdeckungsfahrten von Seefahrern Christoph Columbus erst möglich gemacht.

Er lebte seit 1471 in Nürnberg .

Regiomontanus gilt als bedeutendster Mathematiker (u.a. der modernen Trigonometrie ) seiner Zeit und früher Reformator des Julianischen Kalenders . Er reiste 1476 nach Rom um an einer von Papst Sixtus IV. einberufenen Konferenz zur Reform des kalendarischen teilzunehmen da der dem Julianischen Jahr inhärente 11 Minuten länger als das Sonnenjahr zu sein in jenen Jahren bereits einer Abweichung von etwa 10 Tagen und zu einer problematischen Verschiebung des Osterdatums geführt Regiomontanus verstarb allerdings überraschend in Rom (wahrscheinlich der Pest ) und die Gregorianische Kalenderreform mit dem Fortfall von 10 Kalendertagen und der Einführung Schaltjahr-Regelung erfolgte erst über 100 Jahre nach Tod.

Regiomontanus' Nachlass an wissenschaftlichen Instrumenten wird im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg als Leihgabe der dortigen aufbewahrt.

Weblinks



Bücher zum Thema Regiomontanus

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Regiomontanus.html">Regiomontanus </a>