1468 erschienen seine Tabellen für die deklination (Tabula primi mobilis). Gerüchteweise haben seine Ephemeriden (Sterntafeln) die über Martin Behaim nach Portugal gebracht worden sein sollen die verbesserten Navigationsmöglichkeiten die Entdeckungsfahrten von Seefahrern Christoph Columbus erst möglich gemacht.
Regiomontanus gilt als bedeutendster Mathematiker (u.a. der modernen Trigonometrie ) seiner Zeit und früher Reformator des Julianischen Kalenders . Er reiste 1476 nach Rom um an einer von Papst Sixtus IV. einberufenen Konferenz zur Reform des kalendarischen teilzunehmen da der dem Julianischen Jahr inhärente 11 Minuten länger als das Sonnenjahr zu sein in jenen Jahren bereits einer Abweichung von etwa 10 Tagen und zu einer problematischen Verschiebung des Osterdatums geführt Regiomontanus verstarb allerdings überraschend in Rom (wahrscheinlich der Pest ) und die Gregorianische Kalenderreform mit dem Fortfall von 10 Kalendertagen und der Einführung Schaltjahr-Regelung erfolgte erst über 100 Jahre nach Tod.
Regiomontanus' Nachlass an wissenschaftlichen Instrumenten wird im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg als Leihgabe der dortigen aufbewahrt.