Der Reichspräsident wurde nach Artikel 41 Weimarer Verfassung vom "ganzen deutschen Volke gewählt". Die betrug nach Artikel 43 sieben Jahre und Wiederwahl war zulässig. Der Reichspräsident war in Weimarer Republik eine Art "Ersatzkaiser". Er konnte Artikel 25 den Reichstag auflösen nach Artikel 53 den Reichskanzler und seine Minister ernennen und entlassen. Die größte Macht er durch Artikel 48 nach dem er wenn im Deutschen Reiche die öffentliche Sicherheit Ordnung erheblich gestört oder gefährdet wird die Wiederherstellung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung nötigen treffen darf. Dieses Notverordnungsrecht erlaubte später zusammen mit den vorher Artikeln die Präsidialregierungen
Beim ersten Wahlgang gab es 7 Um zu gewinnen war im ersten Wahlgang absolute Mehrheit der abgegebenen Stimmen nötig die keiner Kandidaten erreichte. Der Wahlgang fand am 23. März 1925 statt. Die Wahlbeteiligung lag bei 68
Für den zweiten Wahlgang vereinigten sich meisten Parteien hinter 2 aussichtsreichen Kandidaten. Die Parteien Weimarer Koalition der Volksblock machten den Zentrumspolitiker Wilhelm Marx zu gemeinsamen Kandidaten. Die SPD wollte damit die mit dem Zentrum in Preußen sichern. Die gab ihren Kandidaten Reichswehrminister Otto Geßler gezwungenermaßen auf. Da Marx die Stimmen dem Zentrum der SPD und der Deutschen Partei bekam schien sein Sieg wahrscheinlich.
Das rechte Lager der Reichsblock einigte sich auf den 78 Jahre ehemaligen Generalfeldmarschall Paul von Hindenburg . Er war als "Sieger von Tannenberg " im Ersten Weltkrieg immer noch sehr populär. Zum Reichsblock vor allem die DVP und die DNVP die Bayerische Volkspartei . Die DVP vor allem Gustav Stresemann hatten Bedenken über die außenpolitischen Konsequenzen Kandidatur Hindenburgs untersützte ihn schließlich aber trotzdem. BVP obwohl der bayerische Ableger der Zentrumspartei ihren Anhängern da sie sich selbst als Partei sah den preußischen Protestanten Hindenburg zu wählen. Der Empfehlung folgten 2/3 der Anhänger.
Hindenburg war streng monarchistisch gesinnt. Er stimmte Kandidatur erst nach Rücksprache mit dem ehemaligen zu. Im Wahlkampf gab er sich verfassungstreu leistete den Amtseid allerdings erkannte man von an seine politische Einstellung beispielsweise als er Ausführungsgesetz für den Artikel 48 (Notverordnungsrecht) der Weimarer Verfassung verhinderte.
Die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) hielt auch im zweiten Wahlgang ihrem Kandidaten Ernst Thälmann fest und verhalfen Hindenburg damit indirekt Sieg unter anderem da wahrscheinlich auch Anhänger SPD Thälmann wählten.
Da im zweiten Wahlgang nur noch relative Mehrheit der Stimmen erforderlich war war von Hindenburg gewählt. Das Ergebnis war ein Schlag für die Republik da 6 Jahre dem Ende der Monarchie einer ihrer höchsten das höchste Amt der Republik inne hatte. Rechte hatte große Erwartungen an Hindenburg und auf eine Rückbesinnung auf die Zeit vor Revolution.
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