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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 28. Mai 2012 

Homozygotie


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Der Begriff Reinerbigkeit ( Homozygotie ) stammt aus der Genetik .

Gibt es für ein Körpermerkmal mehrere Ausprägungen ( Allele ) eines Gens (z.B. verschiedene Haarfarben Blutgruppen usw.) dann das Erbgut reinerbig wenn für das Körpermerkmal auf immer doppelt vorhandenen Chromosomensatz zweimal dieselbe identische Erbinformation zu finden wenn also beide Elternteile dieselbe Gen-Ausprägung weitergegeben Ist das nicht der Fall spricht man gemischterbiger also heterozygoter Anlage. Die Eigenschaft rein- oder mischerbig Teil des Genotyps .

Oft unterscheiden sich reinerbige von mischerbigen in Aussehen oder Physiologie ( Phänotyp ) nicht.

Beispiel
Hat eine Person Blutgruppe A dann sind zwei genetische Varianten

  • "AA" (reinerbig): Beide Elternteile haben die Erbinformation Blutgruppe A vererbt somit steht auf beiden das Gen für "A".
  • "A0" (mischerbig): Ein Elternteil hat Blutgruppe A andere Blutgruppe 0 vererbt. Da Blutgruppe A dominant über Blutgruppe 0 ist hat die die Blutgruppe A.

Ist der Unterschied zwischen rein- und nicht äußerlich feststellbar kann man ihn oft

  • durch genetische Untersuchungen
  • anhand der Erbmerkmale der Eltern
  • anhand der an die Kinder vererbten Merkmale

Alle Nachkommen reinerbiger Eltern haben bezogen dieses Merkmal den gleichen Genotyp. Sie sind alle reinerbig falls beide Elternteile die gleiche aufweisen (z.B. beide Eltern Blutgruppe 0) andernfalls mischerbig (z.B. ein Elternteil Blutgruppe 0 der reinerbig Blutgruppe A).

Homozygotie wird in der Tier- und angestrebt um reinerbige Elterngenerationen zu erreichen die durch Hybrid-Zucht zu möglichst großer Heterozygotie und damit einem möglichst großen Heterosis-Effekt führen sollen.

Homozygotie kann zu einem genetischen Problem wenn die Eltern bezüglich einer rezessiven Erbkrankheit heterozygot sind. Diese tritt bei Eltern nicht in Erscheinung kann aber nach Mendelschen Gesetzen bei einem Viertel der Kinder ausbrechen.




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