Die Remipedia stellen eine Ordnung innerhalb der Krebstiere dar. Bislang sind aus dieser erst den 1980er Jahren entdeckten Tiergruppe neun Arten weitere werden in Höhlen mit Meereskontakt erwartet.
Die Remipedia wurden bei Tauchgängen in Meerwasser überfluteten Kalksteinhöhlensystemen auf den Bahamas und der Halbinsel Yucatán sowie in Lavatunneln auf Lanzarote entdeckt. Gemeinsames Merkmal dieser Höhlen ist Verbindung zum Meer sowie der Zugang vom Aus diesem Grunde wird in den Höhlen tiefe Meerwasser durch Süß- und Brackwasser überlagert Höhlen). Die Remipedia leben dabei immer in sauerstoffarmen Meerwasserzone unterhalb der Schichtungsgrenze.
Die Tiere leben räuberisch und fangen ihren Mundwerkzeugen kleinere Krebse. Dies Verhalten wurde mit Garnele beobachtet die von den Maxillen und Maxillipeden ergriffen und zum Mund geführt wurde. ihren Schwimmbeinen bewegen sie sich durch das wobei die Beine in einer Wellenbewegung fortlaufend werden. Dieses Schwimmverhalten kann bei der Flucht einen synchronen Schlag umgewandelt werden.
Die Remipedia sind farblose und augenlose Höhlentiere die eine Körperlänge von 9 bis Millimetern erreichen. Ihr Körper ist in einen und einen Rumpf gegliedert wobei der Rumpf einer arttypischen Anzahl von Segmenten (bei den Arten 16 bis 38) besteht. Diese Rumpfsegmente mit doppelästigen Schwimmbeinen bestückt wobei die beiden (Endopodit und Exopodit siehe auch Spaltbein) etwa lang sind. Das letzte Körpersegment das Telson trägt zwei weitere Extremitäten die gemeinsam Furca (auch Furka bedeutet Gabel) bezeichnet werden.
Der Kopf in den das erste verschmolzen ist (erkennbar an einem Maxillipeden als Mundwerkzeug ) ist vor einem Kopfschild bedeckt. Die Antenne ist zweiästig und relativ lang. Sie ein vergrößertes Grundglied an dem mehrere Reihen Sinnesrezeptoren (Aesthetasken) sitzen. Die 2. Antenne besteht aus zwei Ästen wobei der Exopodit blattförmig ständig Wasser übe die Sinneszellen leitet. Die Mandibeln besitzen einen beweglichen Teil und die Maxillen sowie der Maxilliped sind als einästige konstruiert. Die 1. Maxille trägt die Öffnung großen Drüse die vermutlich Verdauungsenzyme produziert.
Die Remipedia sind Zwitter . Sie besitzen ein Ovar oberhalb des Darmes mit Ausführgängen am Rumpfsegment sowie Hoden mit Ausführgängen im Bereich des 14. Dabei sind die Spermien in Spermatophoren zu jeweils sechs Spermien zusammengefasst.
Über die Paarung und die Entwicklung Remipedia ist bislang nichts bekannt.
Aufgrund ihres einheitlich gegliederten Körpers sowie allem der zweiästigen 1. Antenne werden die heute den anderen Krebsstieren (Eucrustacea) als Schwestergruppe gestellt. Allerdings wird auch diskutiert ob die überhaupt den Krebstieren zugeschlagen werden oder ob ein eigenes basales Taxon innerhalb der Mandibeltiere bilden welches den und den Tracheentieren gemeinsam gegenüber gestellt werden muss. Die Entscheidung über diese Frage ist abhängig vom der Larven der Remipedia die als Krebse Naupliusauge ausgebildet haben müssen.
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