Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMittwoch, 1. Oktober 2014 

Republik China


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.

Die Republik China ( vereinfacht : 中华民国 traditionell : 中華民國 Pinyin : Zhōnghuá mínguó) - auch Nationalchina genannt - wurde am 1. Januar 1912 offiziell proklamiert. Sie umfasste ursprünglich das der heutigen Volksrepublik China sowie der heutigen Republik China (Taiwan).

Geschichte

Hauptartikel: Chinesische Geschichte

Die Abdankung der Mandschudynastie erfolgte als am 10.10.1911 in Wu-chang rassistische Unruhen ausbrachen die zur Bildung Revolutionsarmee und zu Massakern unter den Mandschu führten. Der Prinzregent II. (vgl. auch Pu Yi ) rief den 1908 verbannten Yuan Shikai zurück damit er die Ordnung wiederherstellen Aber Yuan Shikai verhandelte mit den Rebellen daß die Dynastie zur Vermeidung hoffnungslosen Blutvergießens

Am 1. Januar 1912 wurde unter Sun Yatsen die Republik mit einer provisorischen Verfassung einem Ministerium aus Jungchinesen ausgerufen. Am 13.02. er aber zugunsten Yuan Shikais zurück der Tags darauf neuer Präsident

An der Stelle zeigte sich bereits instabile innere Lage der Republik die Zeit Existenz von inneren Machtkämpfen und Bürgerkriegen zerrissen Schon Juli/August 1913 wurde eine zweite Revolution Waffengewalt niedergeschlagen Sun Yatsen mußte ins Exil gehen. Yuan Shikai ließ sich am 11.12.1915 zum Kaiser konstitutionellen Monarchie proklamieren aber eine dritte Revolution erzwang März 1916 seine Abdankung.

In der Folgezeit spielte sich Sun Yatsen (alias Sun Wen Sun Zhongshan) wieder den Vordergrund. Seine Vorstellungen ruhten auf drei Nationalismus Demokratie und Volkswohl. Er sammelte die öffentliche auf Seiten der Demokratie gegen Despotie und Korruption und behielt eine makellose Reputation. Als Chinas wurde er aber nie erprobt Warlords aller Schattierungen und Bündnisse hatten das in dem Land.

Dazu kam äußere Einmischung insbesondere von Japans und der Sowjetunion der sich die geschwächte Republik schwer konnte. Auch veranstalteten Dezember 1923 sämtliche Kolonialmächte Flottendemonstration gegen Sun Yatsen als er die Seezollverwaltung aufgrund von beschlagnahmen wollte.

In dieser Zeit änderte sich das des Landes. Die Intellektuellen Chinas wurden zu radikalen Denkern welche Konfuzianismus und die chinesische Schrift als Mittel Kaiserherrschaft ablehnten und stattdessen Werte wie Wissenschaft Demokratie aber auch Körperertüchtigung und Individualismus propagierten. bestanden zwischen den Intellektuellen und den armen schriftunkundigen Bauern sowie den Industriearbeitern unüberbrückbare Gegensätze.

An der Stelle hakte das kommunistische Gedankengut ein das mit der Russischen von 1917 herüberschwappte und scheinbar einen Weg mit dem die außerordentlichen wirtschaftlichen und sozialen in China überwunden werden konnten (1920). Ein tat daß sich diese Ideologie gegen die richtete und über eine gewisse Ethik verfügte.

Nach dem Tode Sun Yatsens am übernahm Chiang Kai-shek die Kuomintang als deren wichtigster Gegenspieler sich die Kommunistische Partei Chinas ( Mao Zedong u.a.) herauskristallisierte. Letztere hatten Mai/Juni 1925 öffentliche Meinung auf ihre Seite ziehen können die Briten mit der blutigen Niederschlagung von zwei eine gewaltige Streik- und Boykottbewegung provozierten.

Am 20.03.1926 ergriff Chiang Kai-shek in einem Staatstreich die Initiative entmachtete Kommunisten in Kanton und begrenzte den Einfluß der sowjetischen Am 9.07. begann er den "Nordfeldzug" der 1926-28 oberflächlich wiedervereinigte. Auf der Gegenseite stand "Lange Marsch" der Kommunisten welcher innerhalb eines Jahres 1934/35 elf durchquerte und dem "Kern" dieser Partei in Shensi 1935-49 die Existenz rettete.

Der enorme Machtzuwachs Chiang Kai-sheks führte 1937 zum Krieg mit Japan das seinen kolonialen Einfluß schwinden sah. Japaner machten sich dabei zahlreicher Kriegsverbrechen schuldig insbesondere bei der Eroberung der Hauptstadt Nanking Dezember 1937 die sechs Wochen lang terrorisiert und massakriert wurde. Der Krieg kostete China über Millionen Tote. Am Tag ihrer Kapitulation (14.8.1945) die Japaner Nanking.

Nach dem Krieg versagte Chiang Kai-shek im Bürgerkrieg gegen Mao Zedong 1946-49 da er seinen Rückhalt im überschätzt und die Frontlinie quer durch China hatte. Nach dem Sieg der Kommunisten über Kuomintang wurde am 1. Oktober 1949 die Volksrepublik China ausgerufen die international als Rechtsnachfolger der China angesehen wird.

Die geflohene Kuomintangregierung besteht seit 1949 heute als stabilisiertes De-Facto-Regime auf der Insel Taiwan fort ist besser als Taiwan bekannt.

Weblinks



Bücher zum Thema Republik China

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Republik_China.html">Republik China </a>