Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Lebende Systeme können innere und äußere Gegebenheiten niemals beherrschen. Sie müssen daher in der Lage Abweichungen (Fehler) auszugleichen. Sie müssen fehlertolerant fehlerfreundlich resilient sein. Ein anschauliches Beispiel für Resilienz ist die Fähigkeit des Stehaufmännchens seine aufrechte Haltung aus jeder beliebigen wieder einzunehmen. Ein eng verwandter Begriff ist der Homöostase .
In der Psychologie wird mit Resilienz die Stärke eines bezeichnet Lebens krisen wie schwere Krankheiten lange Arbeitslosigkeit Verlust von nahestehenden Menschen oder ähnliches ohne Beeinträchtigung durchzustehen. So werden z.B. Kinder als bezeichnet die in einem risikobelasteten sozialen Umfeld das durch Risikofaktoren wie z.B. Armut Drogenkonsum und Gewalt gekennzeichnet ist und sich dennoch zu sozialisierten Erwachsenen entwickeln. Auch die erfolgreiche Überwindung Traumata ist ein Zeichen von Resilienz. Wesentliche die Resilienz begünstigen sind das soziale und Umfeld des Betroffenen seine biologische Vitalität und mehr oder weniger aktive Einstellung zu Problemen.
Spricht man von der Resilienz von Ökosystemen so meint man deren Fähigkeit Eingriffe außen aufzufangen und in ihrer Vitalität und stabil zu bleiben. Gegenbeispiele finden sich als Zivilisationsfolgen zuhauf. So hinterlässt Raubbau an Wäldern meist ökologisch verarmte oft verkarstete Gebiete ohne die Kraft zur Selbst regeneration . Man spricht dann auch vom Raubbausyndrom. Resilienz geht meist mit der Unterschreitung einer Mindestvielfalt an Arten verloren.
Im Internet bedeutet Resilienz die Toleranz gegenüber einzelnen Verbindungsfehlern . Die zu Information wird in Einheiten zerlegt vergleichbar mit Postkarten die selbständig und unvorhersehbar ihren Weg Dies wird durch Hardware - und Betriebssystemunabhängige Übertragungs protokolle gewährleistet. Resilienz ist neben Globalität und ein Hauptmerkmal des Internets.