Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. In der Physik bezeichet Resonanz das Mitschwingen eines schwingungsfähigen Systems wenn durch eine Anregungsfrequenz in der Nähe seiner Eigenfrequenz f 0 angeregt wird.
Die Resonanzkurve eines solchen Systems gibt Schwingungsamplitude in Abhängigkeit von der Anregungsfrequenz an. hohe steile Resonanzkurve entspricht einer geringen Dämpfung die Schwingungsampitude kann die der anregenden auch weit übertreffen. Bei einem ungedämpften schwingfähigen kann die Resonanz zum grenzenlosen Anstieg der Amplitude ( Resonanzkatastrophe ) führen. Eine flache Resonanzkurve entspricht einer starken Die Schwingungsamplitude hängt dann weniger stark von Anregungsfrequenz ab.
Das Phänomen der Resonanz ist in Physik sehr verbreitet. Beispiele sind:
Kernspinresonanz des Kernspins. Bringt man einen Atomkern einem von Null verschiedenen Gesamtspin in ein richtet sich das aus dem Spin resultierende Moment entweder parallel oder antiparallel zum äußeren aus. Dabei ist die parallele Ausrichtung energetisch Der antiparallelen Ausrichtung entspricht ein geringfügig höherer der durch Einstrahlung von Radiowellen mit einer Resonanzfrequenz aufgebracht werden kann. Das Umklappen des aus der parallelen in die antiparallele Ausrichtung der Energieeinstrahlung bezeichnet man als Kernspinresonanz. Dasselbe - Umklappen des Spins - zeigen Elektronen man in der Elektronenspinresonanz nutzt.