Reutlingen das "Tor zur Schwäbischen Alb" ist Kreisstadt und größte Stadt des Landkreises Reutlingen in Baden-Württemberg. Sie im äußersten Nordwesten des Landkreises Reutlingen und nach Stuttgart Heilbronn und Ulm die viertgrößte Stadt Württembergs sowie die kleinste der insgesamt 9 Großstädte des Landes. Nächst größere Städte sind ca. 31 km nördlich und Ulm ca. km südöstlich.
Reutlingen gehört mit dem näheren Umland südlichen Bereich des "Verdichtungsraums Stuttgart" (Umfang siehe Stuttgart ). Innerhalb der Region Neckar-Alb bildet Reutlingen mit der westlichen Nachbarstadt Tübingen ein Oberzentrum von denen im Rahmen des Landesentwicklungsplans des Landes Baden-Württemberg insgesamt 14 ausgewiesen sind. die Städte und Gemeinden Eningen unter Achalm Lichtenstein Pfullingen Pliezhausen Sonnenbühl Walddorfhäslach und Wannweil übernimmt Reutlingen auch die Aufgaben des
Die ehemalige Reichsstadt und spätere württembergische bzw. Kreisstadt überschritt 1989 die Grenze von 100.000 Einwohnern und damit zur bislang jüngsten Großstadt Baden-Württembergs.
(im Uhrzeigersinn von Norden; die Gemeinden gehören Landkreis Reutlingen sofern nicht anders angegeben) Pliezhausen Neckartenzlingen ¹ Bempflingen ¹ Riederich Metzingen Eningen unter Achalm Pfullingen Sonnenbühl Mössingen ² Gomaringen ² Kusterdingen ² Wannweil und Kirchentellinsfurt ². ¹ Landkeis Esslingen ² Landkreis Tübingen
Reutlingen liegt auf einer bis zu 12 mächtigen von Süden nach Norden geneigten Schotterterasse der Echaz in einen leichten Bogen des geschmiegt. Die leichten Anhöhen des mittleren Schwäbischen rings um die Stadt ragen links und des Echaztales durch die Achalm (707 m ü. NN ) und den Georgenberg (602 m ü. flankiert bis auf 450 m ü. NN.
Beschreibung In Gold der rot bezungte schwarze belegt mit einem von Schwarz Rot und geteilten Brustschild. Die Stadtflagge ist Schwarz-Rot-Weiß. Bedeutung Der Adler ist das Symbol der welche die Stadt Reutlingen bis 1803 genoss bevor sie zum Herzogtum bzw. Württemberg kam. Der Reichsadler tauchte im 15. auf einem schwarz-rot-silbernem Schildfuß auf. Später taucht zweifach geteilter Schild zwischen den Fängen des auf. Dieser wurde später teils alleine teils Adler verwendet. Ab dem 17. Jahrhundert taucht Schild meist als Brustschild auf. Die Stadtfarben mehrmals doch sind die heutigen Farben inzwischen sehr lange gebräuchlich.
Die ehemals Freie Reichsstadt seit 1180 verfügt Reutlingen über das Marktrecht wird 1802 nach erbittertem Widerstand Teil des späteren Württemberg . Zum reichsstädtischen Gebiet gehören bis 1802 der eigentlichen Stadt Reutlingen auch die Dörfer Bronnweiler Ohmenhausen Wannweil Stockach und Ziegelhausen. (Bis gehörte auch Gomaringen mit Hinterweiler zur Reichsstadt doch wurden Orte seinerzeit an Württemberg verkauft). Nach 1802 Reutlingen Sitz eines württembergischen Oberamtes die reichsstädtischen zu selbständigen Gemeinden.
Bei der Revolution von 1848 ist Reutlingen als immer noch gedemütigte Stadt vorne dabei und sucht den Konflikt der württembergischen Obrigkeit.
Nach der Machtübernahme 1933 wandelt sich Reutlingen schnell von einer geprägten Stadt in eine von den Nazis Stadt. In jener Zeit ändert sich auch in der Verwaltung: Aus dem Oberamt Reutlingen 1934 der Landkreis Reutlingen hervor. Ein Jahr scheidet die Stadt Reutlingen aus dem Landkreis aus und wird Stadtkreis. 1938 wird der Landkreis Reutlingen um einige des aufgelösten Landkreises Urach erweitert.
Am Ende der Nazi-Zeit wird Reutlingen 2. Weltkrieg mit vier Luftangriffen schwer in Mitleidenschaft rund 25 Prozent des Gebäudebestandes werden vernichtet.
1945 wird die Stadt wieder Teil Landkreises Reutlingen und zur "unmittelbaren Kreisstadt" erklärt.
Seit Inkrafttreten der Gemeindeordnung des Bundeslandes zum 1. April 1956 ist Reutlingen "Große Kreisstadt".
Nachdem bereits ab 1521 in Reutlingen die Reformation eingeführt wurde blieb die Reichsstadt über eine protestantische Stadt. Das evangelische Bekenntnis war Zeit auch das Privileg das Bürgerrecht der zu erwerben. Katholiken wurden allenfalls als Dienstboten Nach dem Übergang an Württemberg 1802 wurde die Stadt Sitz eines Dekanats 1824 einer Prälatur ("Sprengel" Reutlingen mit einem der Evangelischen Landeskirche in Württemberg . Auch heute gehören alle Kirchengemeinden der Reutlingen sofern sie nicht zu einer Freikirche gehören zum Dekanat Reutlingen.
Im 19. Jahrhundert zogen auch wieder in die Stadt doch nahm deren Zahl sehr langsam zu. 1823 wurde die erste katholische Gemeinde gegründet. 1900 waren von den 21.000 Einwohnern nur katholisch. Die Glieder der katholischen Gemeinden gehören zum Dekanat Reutlingen die Diözese Rottenburg-Stuttgart. Vor Reformation gehörten die Katholiken zum Bistum Konstanz.
An der Spitze der Stadt Reutlingen der Schultheiß als Vorsitzender des Gerichts. Später gab 2 Schultheißen. In württembergischer Zeit wurde vom ein Oberbürgermeister eingesetzt der später teilweise den Titel Stadtschultheiß führte.
Nach dem 2. Weltkrieg regiert Oskar Kalbfell ( SPD ) die Stadt unumstritten bis 1972 als Oberbürgermeister.
Kalbfell folgt der ehemalige Landrat des Münsingen Dr. Manfred Oechsle ( CDU ) mit dem ebenfalls eine Ära beginnt mit der Wahl von Dr. Stefan Schultes CDU ) im April 1995 endet. Bei der jüngsten Oberbürgermeisterwahl 2003 musste Dr. Schultes seinen Sessel für bisherige Bürgermeisterin von Fellbach Barbara Bosch räumen nunmehr die Geschicke der Stadt lenkt.
1803 - 1804 : Dr. Christoph Jakob Enslin Amtsbürgermeister
Reutlingen liegt zwar nicht direkt an Bundesautobahn doch sind die Autobahnen A81 Stuttgart - Singen über Tübingen bzw. A8 Stuttgart- Ulm über Nürtingen ca. 30 km entfernt. die Stadt führen die B 28 Tübingen -Ulm und die B 312 Stuttgart- Biberach an der Riß - Memmingen . Ferner beginnt hier die B 464 Böblingen . Reutlingen liegt an der Bahnlinie Stuttgart-Tübingen Esslingen - Nürtingen - Metzingen ). Den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) im Stadtgebiet Busse der Reutlinger Stadtverkehrsgesellschaft mbH (RSV) und verschiedene andere Verkehrsunternehmen. Alle sind zu einheitlichen Preisen innerhalb des Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau (naldo) nutzbar. Reutlingen befindet sich in 220.
In Reutlingen erscheinen als Tageszeitungen der Reutlinger General-Anzeiger und die Reutlinger Nachrichten eine Lokalausgabe der Südwest Presse deren ihren Sitz in Ulm hat.
Sozialgericht Reutlingen - der Gerichtsbezirk umfasst Landkreise Freudenstadt Reutlingen Rottweil Tübingen und Tuttlingen den Schwarzwald-Baar-Kreis und den Zollernalbkreis
Fachhochschule Reutlingen - Hochschule für Technik und ; gegründet vor mehr als 145 Jahren Webschule später Königliches Technikum dann Staatliche Ingenieurschule 1971 Fachhochschule
Pädagogische Hochschule (PH) Reutlingen
Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik Reutlingen
Das Stadtgebiet von Reutlingen gliedert sich die Kernstadt (Reutlingen-Mitte) und 12 Stadtteile. Dabei es sich um ehemals selbständige Gemeinden die 1907 und 1975 nach Reutlingen eingemeindet wurden. Für diese wurde jeweils eine Ortschaft (auch als Bezirk gebildet was in der Hauptsatzung der Stadt geregelt ist. Jede Ortschaft hat einen Ortschaftsrat von den Bürgern der Ortschaft zeitgleich mit Gemeinderat der Gesamtstadt gewählt wird. Dieses Gremium zu wichtigen den Stadtteil betreffenden Angelegenheiten zu Die endgültige Entscheidung über eine Maßnahme obliegt allerdings dem Gemeinderat der Gesamtstadt Reutlingen. In Ortschaft gibt es auch eine örtliche Verwaltungsstelle die Bezeichnung "Bezirksamt" führt.
Die 12 Ortschaften bzw. Bezirke der Reutlingen:
Altenburg
Betzingen
Bronnweiler
Degerschlacht
Gönningen
Mittelstadt
Oferdingen
Ohmenhausen
Reicheneck
Rommelsbach
Sickenhausen
Sondelfingen
"Reutlingen-Mitte" ist zu statistischen Zwecken in gegliedert deren Bezeichnungen sich aus der geschichtlichen bzw. Bebauung heraus ergeben. Eine besondere verwaltungsrechtliche haben diese Bezeichnungen nicht. Im Einzelnen sind Stadtteil in Reutlingen-Mitte zu unterscheiden:
Betzenried Burgholz Hohbuch Katzensteg Orschel-Hagen Ringelbach Storlach und Voller Brunnen.
Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis handelt es sich meist um Schätzungen danach Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Ämter bzw. der Stadtverwaltung selbst.
Die folgende Übersicht enthält alle Personen von der Stadt die Ehrenbürgerwürde verliehen bekamen. Die Auflistung erfolgt nach Zeitpunkt der Verleihung.
1832 : von Jäger Finanzkammerdirektor von Reutlingen
Die Liste enthält Personen die in geboren sind. Ob sie später ihren Wirkungskreis Reutlingen hatten oder nicht ist dabei unerheblich. Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollzähligkeit.
Ferner ist die Stadt Reutlingen untrennbar dem Wirken von Gustav Werner verbunden. Der gründete die später nach ihm benannte "Gustav-Werner-Stiftung Bruderhaus" die in Reutlingen ihren Sitz hat.