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Reverse Engineering


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Reverse Engineering (engl. bedeutet: umgekehrt entwickeln rekonstruieren Kürzel: RE ) bezeichnet den Vorgang aus einem bestehenden System oder einem meist industriell gefertigten Produkt durch Untersuchung der Strukturen Zustände und Verhaltensweisen die Konstruktionselemente zu extrahieren. Aus dem fertigen Objekt wird somit wieder ein Plan gemacht. Im Gegensatz zu einer funktionellen die ebenso auf Analysen nach dem Black Box Prinzip aufbauen versucht das Reverse Engineering das vorliegende Objekt exakt abzubilden. Es wird somit ermöglicht eine Kopie des Objekts zu machen oder auf Basis Weiterentwicklung zu betreiben.

Reverse Engineering ist ein ganz reguläre Menschen praktizierte Analysemethode und wird somit auch Naturwissenschaftlern praktiziert:

Sie alle betreiben also im weiteren ebenfalls Reverse Engineering.

Speziell bezogen auf Computer- Software wird darunter meistens einer der beiden Vorgänge verstanden:

Im ersten Falle werden oft Decompiler eingesetzt die den Quellcode eines Programms automatisch aus seinem Binärcode zurückgewinnen. Ist dies durchgehend möglich so kann auch der aus Binärcode des Programms direkt ermittelbare Maschinencode auch manuell analysiert werden was allerdings merkliche Erschwernis bedeutet. Es kann i.d.R. nicht komplette Programm quellcode ermittelt werden da z. B. Kommentare und lokale Objektnamen nur selten im Binärcode enthalten sind. Oft ist das Ergebnis trotzdem für den jeweiligen Zweck ausreichend z. B. Verhaltensanalyse eines Softwaresystems oder als Hilfe beim eines Fehlers .

Viele Firmen untersagen das Reverse Engineering Produkte durch entsprechende Lizenzbedingungen . Die Analyse von Protokollen ist davon rechtlich nicht betroffen weil die Software selbst gar nicht Gegenstand der ist. Zudem sind solche Lizenzklauseln in vielen generell ungültig da den Nutzern der Sache Überprüfung der Anwendungs sicherheit (siehe auch Trojaner ) oder zur Fehlerbehebung durch den Gesetzgeber das Recht zugestanden wird ein von erworbenes Softwareprodukt einem Reverse Engineering zu unterziehen. reine Untersuchen von Dingen die einem selbst darf man gegebenenfalls der Freiheit der Forschung so dass ebenfalls entsprechende Lizenzklauseln nicht greifen. dienen solche Lizenzklauseln rein dem Zweck der und sind somit als einseitige Willensäußerung bzw. nach Form als prophylaktische einseitig vorgetragene Rechtsauffassung verstehen die bei unabhängiger rechtlicher Prüfung möglicherweise Bestätigung und somit keinen weiteren Bestand haben Im Softwarebereich spricht man oft von der Deutschen Raum generell zweifelhaften sogenannten Shrink Wrap Vereinbarung.

Allerdings kann man sich ggf. per zu Zahlungen im Fall der entdeckten Zuwiderhandlung haben. Dieser Form der individuellen Vertragsbindung kann sich unter Umständen sehr wohl vollkommen legal haben wobei es hier meist um Prototypen oder Kleinserien geht die noch erhebliche an Geschäftsgeheimnissen enthalten. Oftmals werden aus diesem Rabatte zu Gunsten des Käufers eingeräumt (im zur verminderten Nutzungsmöglichkeit) oder es wird versucht die oben angeführte Vertragsstrafe echte Risiken des (z. B. durch Geheimnisverrat) zumindest in gewissem Umfang Weiterhin findet bei sensiblen Objekten auch die der zeitlich begrenzten leihweisen Überlassung statt.

Benutzt man das Ergebnis des Reverse zum gewerblichen Nachbau so wird man sich der großen Menge der gewerblichen Schutzrechte (z. B. Plagiat ) in ähnlicher Weise konfrontiert sehen so es auch bei Ergebnissen der ganz normalen Forschung und Entwicklung der Fall sein kann.

Siehe auch: Samba (Software)



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