Der Rhein-Neckar-Kreis ist der einwohnerstärkste Landkreis in Baden-Württemberg. Er liegt im Nordwesten Landes und gehört zur Region Rhein-Neckar-Odenwald im Regierungsbezirk Karlsruhe . Im Norden bildet er die Landesgrenze Hessen mit den dortigen Landkreisen Bergstraße und Odenwaldkreis im Osten grenzt er an den Neckar-Odenwald-Kreis im Südosten an den Landkreis Heilbronn im Süden an den Landkreis Karlsruhe ; im Westen bildet der Rhein die natürliche Landesgrenze zum Bundesland Rheinland-Pfalz mit der kreisfreien Stadt Speyer und dem Rhein-Pfalz-Kreis . Im Nordwesten grenzt der Stadtkreis Mannheim an; "Stadtkreis" ist die baden-württembergische Bezeichnung eine kreisfreie Stadt. Sitz des Landkreises ist Heidelberg das selbst Stadtkreis ist und damit inmitten des Kreisgebietes liegt aber ihm nicht In das Kreisgebiet ragt auch ein schmaler der zum Land Hessen gehört. Es handelt hierbei um die zum Kreis Bergstraße gehörigen Neckarsteinach und Hirschhorn.
Der Rhein-Neckar-Kreis hat Anteil an der Oberrheinischen Tiefebene am westlichen Kraichgau und am südlichen Odenwald . Die Landschaft am westlichen Rand des von Wiesloch nordwärts bis Darmstadt bezeichnet man " Bergstraße " eine der wärmsten Gegenden Deutschlands. (siehe den hessischen Kreis Bergstraße )
Die Industriestruktur ist vielfältig mit zahlreichen der metallverarbeitenden und chemischen Industrie darunter auch mittelständische Betriebe. Der Dienstleistungssektor ist zwar in nicht zum Rhein-Neckar-Kreis gehörenden Großstädten konzentriert doch es auch im Kreisgebiet bedeutende Unternehmen z.B. Softwarebranche. In den ländlichen Teilen des Kreises Land- und auch Holzwirtschaft. Im Rheingraben ist eines der Hauptanbaugebiete für Spargel .
Der Rhein-Neckar-Kreis entstand durch die Kreisreform in Baden-Württemberg zum 1. Januar 1973 . Damals wurden die Altkreise Heidelberg und mit dem Großteil des Altkreises Sinsheim und Gemeinde des Altkreises Mosbach zum Rhein-Neckar-Kreis vereinigt. 1975 erfolgte dann noch die Ausgliederung von in die kreisfreie Stadt Heidelberg. Die Altkreise Heidelberg Mannheim und gehen zurück auf die ehemals badischen Bezirksämter im Laufe der Geschichte mehrmals verändert wurden 1936 / 1939 in Landkreise überführt wurden. Gleichzeitig entstanden die Stadtkreise Heidelberg und Mannheim. Seither gehören Städte nicht mehr zu den jeweiligen Kreisgebieten jedoch bis 1972 Sitz der jeweiligen Kreisverwaltung. Nach der wurde Heidelberg Sitz des neuen Rhein-Neckar-Kreises. Dieser nach Abschluss der Gemeindereform noch 54 Gemeinden darunter 17 Städte hiervon wiederum 6 " Große Kreisstädte " (Hockenheim Leimen Schwetzingen Sinsheim Weinheim und Wiesloch). Der Rhein-Neckar-Kreis ist damit mit dem Landkreis Heilbronn der Landkreis mit meisten Gemeinden mit Stadtrecht in Baden-Württemberg. Größte ist Weinheim kleinste Gemeinde ist Heddesbach. Mit insgesamt 54 Städten und Gemeinden liegt der Rhein-Neckar-Kreis nur knapp hinter Alb-Donau-Kreis der 55 Städte und Gemeinden hat. Sinsheim befindet sich eine Außenstelle des Landratsamts.
Der Landkreis wird vom Kreistag und vom Landrat verwaltet. Der Kreistag wird von den im Landkreis auf 5 Jahre gewählt. Dieses wählt den Landrat für eine Amtszeit von Jahren. Dieser ist gesetzlicher Vertreter und Repräsentant Landkreises sowie Vorsitzender des Kreistags und seiner Er leitet das Landratsamt und ist Beamter des Kreises. Zu Aufgabengebiet zählen die Vorbereitung der Sitzungen des sowie seiner Ausschüsse. Er beruft Sitzungen ein sie und vollzieht die dort gefassten Beschlüsse. den Gremien hat er kein Stimmrecht. Sein ist der Erste Landesbeamte.
Die Landräte des Landkreises Heidelberg 1945-1972:
Beschreibung : Gespalten: vorn in Blau ein silberner einem gewellten schwarzen Faden belegter Wellenbalken; hinten Gold ein rot gekrönter rot bezungter und bewährter schwarzer Löwe (Wappen-Verleihung 5. November 1975 ) Bedeutung : Der Wellenbalken symbolisiert den Rhein und den Neckar die dem Kreis den Namen gaben. kurpfälzische Löwe symbolisiert die ehemalige Zugehörigkeit des Teils des heutigen Kreisgebiets zum Kurfürstentum Pfalz .
Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Eberbach mit der Gemeinde Schönbrunn
Gemeindeverwaltungsverband "Elsenztal" mit Sitz in Meckesheim; Mitgliedsgemeinden: Gemeinden Lobbach Mauer Meckesheim und Spechbach
Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Hemsbach mit der Gemeinde Laudenbach
Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Hockenheim mit den Gemeinden Altlußheim Neulußheim und
Gemeindeverwaltungsverband "Neckargemünd" mit Sitz in Neckargemünd; Mitgliedsgemeinden: Stadt und Gemeinden Bammental Gaiberg und Wiesenbach
Gemeindeverwaltungsverband "Rauenberg" mit Sitz in Rauenberg; Mitgliedsgemeinden: Stadt und Gemeinden Malsch und Mühlhausen
Gemeindeverwaltungsverband "Schönau" mit Sitz in Schönau; Mitgliedsgemeinden: Stadt und Gemeinden Heddesbach Heiligkreuzsteinach und Wilhelmsfeld
Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Sinsheim mit den Gemeinden Angelbachtal und Zuzenhausen
Gemeindeverwaltungsverband "Waibstadt" mit Sitz in Waibstadt; Mitgliedsgemeinden: Städte und Neckarbischofsheim sowei Gemeinden Epfenbach Helmstadt-Bargen Neidenstein Reichartshausen
Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Wiesloch mit der Gemeinde Dielheim