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Rhein-Neckar-Kreis


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Basisdaten
Bundesland : Baden-Württemberg
Regierungsbezirk : Karlsruhe
Verwaltungssitz: Heidelberg
Fläche: 1.061 71 km²
Einwohner: 531.299 (30.09.2003)
Bevölkerungsdichte : 500 Einw./km²
KFZ-Kennzeichen : HD
Website: www.rhein-neckar-kreis.de
Karte

Der Rhein-Neckar-Kreis ist der einwohnerstärkste Landkreis in Baden-Württemberg. Er liegt im Nordwesten Landes und gehört zur Region Rhein-Neckar-Odenwald im Regierungsbezirk Karlsruhe . Im Norden bildet er die Landesgrenze Hessen mit den dortigen Landkreisen Bergstraße und Odenwaldkreis im Osten grenzt er an den Neckar-Odenwald-Kreis im Südosten an den Landkreis Heilbronn im Süden an den Landkreis Karlsruhe ; im Westen bildet der Rhein die natürliche Landesgrenze zum Bundesland Rheinland-Pfalz mit der kreisfreien Stadt Speyer und dem Rhein-Pfalz-Kreis . Im Nordwesten grenzt der Stadtkreis Mannheim an; "Stadtkreis" ist die baden-württembergische Bezeichnung eine kreisfreie Stadt. Sitz des Landkreises ist Heidelberg das selbst Stadtkreis ist und damit inmitten des Kreisgebietes liegt aber ihm nicht In das Kreisgebiet ragt auch ein schmaler der zum Land Hessen gehört. Es handelt hierbei um die zum Kreis Bergstraße gehörigen Neckarsteinach und Hirschhorn.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Der Rhein-Neckar-Kreis hat Anteil an der Oberrheinischen Tiefebene am westlichen Kraichgau und am südlichen Odenwald . Die Landschaft am westlichen Rand des von Wiesloch nordwärts bis Darmstadt bezeichnet man " Bergstraße " eine der wärmsten Gegenden Deutschlands. (siehe den hessischen Kreis Bergstraße )

Wirtschaft

Die Industriestruktur ist vielfältig mit zahlreichen der metallverarbeitenden und chemischen Industrie darunter auch mittelständische Betriebe. Der Dienstleistungssektor ist zwar in nicht zum Rhein-Neckar-Kreis gehörenden Großstädten konzentriert doch es auch im Kreisgebiet bedeutende Unternehmen z.B. Softwarebranche. In den ländlichen Teilen des Kreises Land- und auch Holzwirtschaft. Im Rheingraben ist eines der Hauptanbaugebiete für Spargel .

Verkehr

Durch das Kreisgebiet führt die Bundesautobahn A5 Basel - Frankfurt am Main sowie die Autobahn A6 Saarbrücken - Mannheim - Nürnberg die sich am Autobahnkreuz Walldorf kreuzen Bundesstraßen darunter die B 3 Basel-Frankfurt und Landesstraßen.

Im Kreisgebiet ging am 14. Dezember 2003 das Netz der S-Bahn RheinNeckar in Betrieb das den gesamten Rhein-Neckar-Raum in die Pfalz und nach Südhessen erschließt. Anknüpfung an das Stadtbahnnetz Karlsruhe ist geplant. Die Oberrheinische Eisenbahn (OEG) eine Schmalspureisenbahn verbindet Mannheim Heidelberg Weinheim . Straßenbahnen der Heidelberger Straßen- und Bergbahn AG (HSB) fahren außerdem nach Leimen und Eppelheim .

Geschichte

Der Rhein-Neckar-Kreis entstand durch die Kreisreform in Baden-Württemberg zum 1. Januar 1973 . Damals wurden die Altkreise Heidelberg und mit dem Großteil des Altkreises Sinsheim und Gemeinde des Altkreises Mosbach zum Rhein-Neckar-Kreis vereinigt. 1975 erfolgte dann noch die Ausgliederung von in die kreisfreie Stadt Heidelberg. Die Altkreise Heidelberg Mannheim und gehen zurück auf die ehemals badischen Bezirksämter im Laufe der Geschichte mehrmals verändert wurden 1936 / 1939 in Landkreise überführt wurden. Gleichzeitig entstanden die Stadtkreise Heidelberg und Mannheim. Seither gehören Städte nicht mehr zu den jeweiligen Kreisgebieten jedoch bis 1972 Sitz der jeweiligen Kreisverwaltung. Nach der wurde Heidelberg Sitz des neuen Rhein-Neckar-Kreises. Dieser nach Abschluss der Gemeindereform noch 54 Gemeinden darunter 17 Städte hiervon wiederum 6 " Große Kreisstädte " (Hockenheim Leimen Schwetzingen Sinsheim Weinheim und Wiesloch). Der Rhein-Neckar-Kreis ist damit mit dem Landkreis Heilbronn der Landkreis mit meisten Gemeinden mit Stadtrecht in Baden-Württemberg. Größte ist Weinheim kleinste Gemeinde ist Heddesbach. Mit insgesamt 54 Städten und Gemeinden liegt der Rhein-Neckar-Kreis nur knapp hinter Alb-Donau-Kreis der 55 Städte und Gemeinden hat. Sinsheim befindet sich eine Außenstelle des Landratsamts.

Kultur

Die nordwestliche Hälfte des Kreises stellt Kurpfalz dar. Der Rest des Kreises gehört Kraichgau .

Politik

Der Landkreis wird vom Kreistag und vom Landrat verwaltet. Der Kreistag wird von den im Landkreis auf 5 Jahre gewählt. Dieses wählt den Landrat für eine Amtszeit von Jahren. Dieser ist gesetzlicher Vertreter und Repräsentant Landkreises sowie Vorsitzender des Kreistags und seiner Er leitet das Landratsamt und ist Beamter des Kreises. Zu Aufgabengebiet zählen die Vorbereitung der Sitzungen des sowie seiner Ausschüsse. Er beruft Sitzungen ein sie und vollzieht die dort gefassten Beschlüsse. den Gremien hat er kein Stimmrecht. Sein ist der Erste Landesbeamte.

Die Landräte des Landkreises Heidelberg 1945-1972:

Die Landräte des Landkreises Mannheim 1945-1972:

Die Landräte des Landkreises Sinsheim 1945-1972:

  • 1945 - 1946 : Roman Großmann (kommissarisch)
  • 1946 : Gottlob Barth und Dr. Kurt von Kirchenheim (beide jeweils kommissarisch)
  • 1946 : Wolfgang Rutschke (mit der Wahrnehmung der Geschäfte beauftragt)
  • 1946 - 1947 : Hermann Lindner (kommissarisch)
  • 1947 - 1948 : Dr. Johann Gutermann
  • 1948 : Dr. Ludwig Bernheim
  • 1948 - 1949 : Georg Steinbrenner (mit der Wahrnehmung der Geschäfte beauftragt)
  • 1949 - 1950 : Dr. Walther Reidel (kommissarisch)
  • 1950 - 1972 : Dr. Paul Herrmann

Die Landräte des Rhein-Neckar-Kreises seit 1973:

  • 1973 Georg Steinbrenner Amtsverweser
  • 1973 - 1986 : Albert Neckenauer
  • 1986 - heute: Dr. Jürgen Schütz

Wappen

Beschreibung :
Gespalten: vorn in Blau ein silberner einem gewellten schwarzen Faden belegter Wellenbalken; hinten Gold ein rot gekrönter rot bezungter und bewährter schwarzer Löwe (Wappen-Verleihung 5. November 1975 )
Bedeutung :
Der Wellenbalken symbolisiert den Rhein und den Neckar die dem Kreis den Namen gaben. kurpfälzische Löwe symbolisiert die ehemalige Zugehörigkeit des Teils des heutigen Kreisgebiets zum Kurfürstentum Pfalz .

Städte und Gemeinden

Städte (Einwohnerzahl am 30.6.2002)
  1. Eberbach (Baden) (15.620 Einwohner)
  2. Eppelheim (Baden) (14.207)
  3. Hemsbach (Bergstraße) (12.458)
  4. Hockenheim (20.483)
  5. Ladenburg (11.643)
  6. Leimen (Baden) (26.806)
  7. Neckarbischofsheim (4.017)
  8. Neckargemünd (14.161)
  9. Rauenberg (Kraichgau) (7.371)
  10. Schönau (Odenwald) (4.849)
  11. Schriesheim (14.089)
  12. Schwetzingen (22.639)
  13. Sinsheim (Elsenz) (34.870)
  14. Waibstadt (5.683)
  15. Walldorf (Baden) (14.307)
  16. Weinheim (Bergstraße) (42.680)
  17. Wiesloch (25.819)
Verwaltungsgemeinschaften bzw. Gemeindeverwaltungsverbände
  1. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Eberbach mit der Gemeinde Schönbrunn
  2. Gemeindeverwaltungsverband "Elsenztal" mit Sitz in Meckesheim; Mitgliedsgemeinden: Gemeinden Lobbach Mauer Meckesheim und Spechbach
  3. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Hemsbach mit der Gemeinde Laudenbach
  4. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Hockenheim mit den Gemeinden Altlußheim Neulußheim und
  5. Gemeindeverwaltungsverband "Neckargemünd" mit Sitz in Neckargemünd; Mitgliedsgemeinden: Stadt und Gemeinden Bammental Gaiberg und Wiesenbach
  6. Gemeindeverwaltungsverband "Rauenberg" mit Sitz in Rauenberg; Mitgliedsgemeinden: Stadt und Gemeinden Malsch und Mühlhausen
  7. Gemeindeverwaltungsverband "Schönau" mit Sitz in Schönau; Mitgliedsgemeinden: Stadt und Gemeinden Heddesbach Heiligkreuzsteinach und Wilhelmsfeld
  8. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Sinsheim mit den Gemeinden Angelbachtal und Zuzenhausen
  9. Gemeindeverwaltungsverband "Waibstadt" mit Sitz in Waibstadt; Mitgliedsgemeinden: Städte und Neckarbischofsheim sowei Gemeinden Epfenbach Helmstadt-Bargen Neidenstein Reichartshausen
  10. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Wiesloch mit der Gemeinde Dielheim
Gemeinden (Einwohnerzahl am 30.6.2002)
  1. Altlußheim (5.165 Einwohner)
  2. Angelbachtal (4.886)
  3. Bammental (6.548)
  4. Brühl (Baden) (14.162)
  5. Dielheim (8.929)
  6. Dossenheim (11.785)
  7. Edingen-Neckarhausen (13.905)
  8. Epfenbach (2.407)
  9. Eschelbronn (2.568)
  10. Gaiberg (2.439)
  11. Heddesbach (500)
  12. Heddesheim (Baden) (11.580)
  13. Heiligkreuzsteinach (3.049)
  14. Helmstadt-Bargen (3.928)
  15. Hirschberg (an der Bergstraße) (9.487)
  16. Ilvesheim (7.422)
  17. Ketsch (Rhein) (12.966)
  18. Laudenbach (Bergstraße) (5.944)
  19. Lobbach (Baden) (2.437)
  20. Malsch (bei Wiesloch) (3.263)
  21. Mauer (Baden) (3.569)
  22. Meckesheim (5.385)
  23. Mühlhausen (Kraichgau) (7.943)
  24. Neidenstein (Elsenzgau) (1.855)
  25. Neulußheim (6.358)
  26. Nußloch (10.692)
  27. Oftersheim (10.323)
  28. Plankstadt (9.455)
  29. Reichartshausen (Baden) (1.902)
  30. Reilingen (6.974)
  31. Sandhausen (Baden) (14.089)
  32. St. Leon-Rot (12.145)
  33. Schönbrunn (Baden) (3.090)
  34. Spechbach (1.718)
  35. Wiesenbach (Baden) (3.093)
  36. Wilhelmsfeld (3.327)
  37. Zuzenhausen (2.024)

Sonstiges

Weblinks


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