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Rheine


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Wappen Karte
Basisdaten
Bundesland : Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk : Münster
Kreis : Kreis Steinfurt
Fläche : 145 08 km²
Einwohner : 76.095 (1.1.2003)
Bevölkerungsdichte : 527 Einwohner/km²
Höhe : 27-90 m ü. NN
Postleitzahlen : 48428-48431
(bis 1993: W-4440)
Vorwahlen : 05971
Geografische Lage : 52° 17' n. Br.
7° 26' ö. L.
KFZ-Kennzeichen : ST
Amtliche Gemeindekennzahl : 05 5 66 076
Gliederung des Stadtgebiets: 11 Stadtteile
5 Stadtbezirke
Website: www.rheine.de
E-Mail-Adresse: Stadt Rheine
Politik
Bürgermeister : Wilhelm Niemann ( CDU )
seit 1999
Mehrheits partei im Stadtrat: CDU

Rheine an der Ems größte Stadt im Kreis Steinfurt . Ein Einwohner der Stadt heißt Rheinenser das Adjektiv hingegen lautet Rheiner ("Rheiner Volksblatt"). (vgl. Hannover )

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Rheine liegt nördlich von Münster und westlich von Osnabrück am nördlichen Rand des Münsterlandes zu Niedersachsen unweit der deutsch-niederländischen Grenze.

Geschichte

Die früheste Besiedlung des Raumes Rheine um 2100 v. Chr. (mittlere Bronzezeit) statt. vom Nordosten Europas die Germanen kamen besiedelten Kelten auch den westlichen Raum Rheine bis Ems. Die Kelten betrieben Ackerbau mit stählernen bauten Getreide wie Dinkel und Emmer an hielten sich Haustiere zur Arbeit und Ernährung. Siedlungen der Kelten zeichneten sich durch ihre Lage aus. Lagen diese nicht selten an Handelswegen.

Fast dreitausend Jahre nach der ersten wurde unter Karl dem Großen auf dem Hofgut der Villa Reni die an einem wichtigen Handelsweg lag Kirche gebaut und dem hl. Dionysius geweiht.

Die erste urkundliche Erwähnung des Namens Reni (ein ursprünglich keltisches Wort) findet sich n. Chr. als Ludwig der Fromme am 7. Juni die Kirche dem Herford schenkte.

Am 15. August 1327 verlieh Bischof II. das Münsterische Stadtrecht an Rheine.

1647 kurz vor dem Ende des Dreißigjährigen Kriegs fand eine Schlacht zwischen Schweden und auf der einen Seite und den Kaiserlichen die Stadt besetzt halten auf der anderen statt. Rheine wurde mit glühenden Kugeln bombardiert Nikolaikirche und 365 Häuser zerstörten.

1816 wird Rheine dem Kreis Steinfurt zugeordnet.

1844 beginnt die Industrialisierung in Rheine dem Bau der ersten mechanisch betriebenen Textilfabrik Münsterland.

1899 wird nach siebenjähriger Bauzeit der Dortmund-Ems-Kanal fertiggestellt.

Von 1899 bis 1905 wird die St.-Antonius-Basilika in neo-klassizistischem Stil erbaut die höchste des Münsterlandes.

1927 wird das Amt Rheine in Stadt eingemeindet die Stadtfläche dadurch nahezu verdreifacht.

1976 endet auch in Rheine (Eisenbahnknotenpunkt) Dampflokära als letztem Ort in der damaligen Deutschland. Die Dampftraktion hatte Rheine seinerzeit zum "Wallfahrtsort" der gemacht.

1986 wird die erste Autobahnauffahrt (A in Kanalhafen freigegeben. 1988 wird die Umgehungsstraße 70n) fertiggestellt.

  
1993 wird der 1919 eröffnete Rangierbahnhof stillgelegt.

Stadtteile

Rheine (Stadt) Elte Mesum Bentlage Wadelheim Catenhorn Dutum Altenrheine Eschendorf (Kibitzheide) Gellendorf Rodde

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Antonius-Basilika
  • Kloster Bentlage 1437 gegründetes Kreuzherrenkloster
  • Falkenhof-Museum in der Keimzelle der Stadt

Städtepartnerschaften

Söhne und Töchter der Stadt


Josef Winckler

Weblinks



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