Auf den Gemarkungen der Dörfer Nollingen Karsau und Warmbach enstand nach dem Bau Europas erstem Flusskraftwerk ( 1897 ) eine Ansiedlung energieintensiver Industrie insbesondere Elektrolyse . Für die Arbeiter wurden Häuser gebaut. Bahnhof der neugebauten Strecke auf deutscher Seite zunächst den Namen "Bei Rheinfelden" nach der Zähringerstadt auf Schweizer Seite. Zur Verleihung der 1922 entschied man sich dafür auch auf Seite den Namen der schweizer Schwesterstadt zu
Eine traurige Berühmtheit erhielt die Stadt die enormen Dioxinablagerungen durch Industrieabfälle hervorgerufen. In einem enormen wurden diese insbesondere in den Wohngebieten beseitigt. Sanierungsprozess haben sich die Nachfolge-Organisationen der beteiligten (unter anderem auch der IG Farben ) mit größeren Geldspenden beteiligt.
Vorbildlich dagegen ist Rheinfelden im Bereich grenzüberschreitenden Zusammenarbeit vor allem im Rio-Prozess Agenda2000. dem Motto Global Denken — Lokal Handeln wurde in Rheinfelden ein intensiver und beachteter Prozess des ökologischen Nachdenkens gemeinsam mit Bevölkerung durchgeführt. Die Anregung diesen Prozess anzugehen vom Leiter der Evangelischen Tagungs- und Begegnungsstätte Schloss Beuggen aus die sich in einem alten Wasserschloss des Deutschen Ritterordens auf Rheinfelder Gemarkung
Der Rheinfelder Öko-Löwe mit der Blume
Planungen für eine Erneuerung des Flusskraftwerkes durch massive Probleme hinausgezögert. Insbesondere die für effizientere Energienutzung notwendige Erhöhung des Wasserpegels bringt nicht nur die Überschwemmung von Waldgelände auf schweizer Seite mit sich sondern eine Hebung des Grundwasserspiegels. Mögliche Gefahren sind der durch alte Industrieanlagen abgelagerten hohen Dioxinvorkommen Boden.
Nachdem man 2003 mit dem Bau eines neuen effektiveren begonnen hat und damit dem ökologischen Aspekt Energiegewinnung Rechnung trug wurde die Firma selbst ein finanzkräftigeres Atomstromunternehmen verkauft. Dies ist insofern als sich die "Kraftwerke Rheinfelden" einst in konfliktreichen Auseinandersetzung mit der Antiatomkraftbewegung (Netzkauf Schönau) hatten als Ökostromlieferant zu profilieren.