Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Rhenium ist ein chemisches Element im Periodensystem der Elemente mit dem Symbol Re und der Ordnungszahl 75. Ein silberweiss glänzendes seltenes schweres Übergangsmetall chemisch dem Mangan ähnelnd wird es einigen Werkstoffen verwandt.
Der Schmelzpunkt des silbrig weiß gänzenden wird nur von den Elementen Wolfram und Kohlenstoff übertroffen. Auch die hohe Dichte wird von drei Elementen übertroffen Platin Iridium und Osmium . In Verbindungen liegt Rhenium meistens in Oxidationsstufen +7 +6 +4 +2 and -1 aber auch die Stufen +1 +3 +5 möglich. Gewöhnlich wird es als Metallpulver gehandelt. Sintern im Vakuum oder in einer Wasserstoffatmosphäre es zu einem kompakten Werkstück mit einer von bis 90% des metallischen Elementes verdichtet Im geglühten Zustand ist es duktil und gebogen gewickelt oder gewalzt werden. Rhenium-Molybdän-Werkstoffe sind unterhalb von 10 K An Luft wird Rhenium erst oberhalb 1000°C angegriffen. In oxidierenden Säuren regiert es Bildung von Rhenium(VII)-Säure HReO 4 .
Platin-Rhenium-Katalysatoren werden zur Herstellung von bleifreiem Benzin eingesetzt. Gegenüber reinen Platinkatalysatoren vergiften sie so schnell und lassen sich besser regenerieren. Legierungszusatz in Superlegierungen zur Herstellung von Gasturbinenteilen es die Warmfestigkeit.
Andere Anwendungen :
Draht- und Drahtgestricke in Massenspektrometern und in
Legierungszusatz für Molydän- und Wolframlegierungen zur Verbesserung Duktilität
Legierungszusatz in hitzbeständigen Einkristalllegierungen auf Nickelbasis. Ein von 2-3% Rhenium stabilisiert den Einkristall.
Platin-Rhenium-Katalysatoren sind unempfindlich gegen Vergiftungserscheinungen durch Verkohlung. werden daher in verschiedenen Kohlenwasserstoffsynthesen eingesetzt.
Wegen des geringen Abbrandes wird Rhenium als für elektrische Schalter verwendet
Thermoelemente aus Rhenium-Wolfram werden zur Temperaturmessung bis 2200 °C eingesetzt
Bestandteil von Blitzlichtlampen in der Fotografie
Rhenium (lat. Rhenus für Rhein ) war das letzte zu entdeckende chemische 1925 berichteten Walter Noddack Ida Tacke und Otto Berg über den Nachweis Rheniums in Platinerz und im Niobit als im Gadolinit und im Molybdänit. 1928 extrahierten sie aus 660 kg 1 g Rhenium.
Wegen der hohen Kosten begann die nenneswerter Mengen erst ab 1950 als man entwickelte Wolfram-Rhenium- und Molydän-Rhenium-Legierungen eine größeren Bedarf
Rhenium kommt natürlich nicht elementar vor. der Lithosphäre sind nur etwa 0 001 enthalten. Rhenium wird aus den anfallenden molybdänhaltigen und Flugaschen beim Abrösten sulfidischer Kupfererze gewonnen. Molybdänerze enthalten ca. 0 002 - 0 Rhenium. Metallisches Rhenium wird durch Reduktion von mit Wasserstoff bei hohen Temperaturen gewonnen. 1994 entdekte das erste Rheniummineral Rheniumsulfid ReS 2 am Gipfelkrater des Vulkans Kudriavy.
Natürlich vorkommendes Rhenium besteht aus einem Isotop und einem radioaktiven Isotop mit einer langen Halbwertszeit. Zusätzlich sind 26 instabile Isotope worden.
Rhenium hat keine biologische Bedeutung für menschlichen Organismus. Das Element wird als gering eingestuft. Toxizitätswerte sind nicht bekannt. Über die von Rhenium ist wenig bekannt bzw. sind nicht ausreichend erforscht.