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Ricardo Lagos


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Ricardo Froilán Lagos Escobar (* 2. März 1938 in Santiago de Chile ) ist seit 11. März 2000 Präsident von Chile . Die Amtszeit des Sozialisten dauert bis 11. März 2006 .

1954 beginnt Ricardo Lagos das Jurastudium an Universidad de Chile . 1960 schließt er sein Studium mit Auszeichnung und wird als Rechtsanwalt zugelassen. Er heiratet Weber promoviert an der Duke University und sich wieder scheiden. Nach einer Tätigkeit an volkswirtschaftlichen Fakultät wird er 1967 zum Direktor der Escuela de Ciencias Políticas y Administrativas bis er 1969 zum Generalsekretär der Universidad de Chile berufen wird.

Im selben Jahr lernt er Luisa kennen die er 1971 heiratet. An der juristischen Fakultät der de Chile erhält er eine Wirtschafts-Professur und in verschiedenen Ämtern an seiner Alma Mater sowie als Gastprofessor an der University of North Carolina Chapel Hill in den USA .

In den 1970-er Jahren bezeichnet sich selbst als "unabhängigen Linken"; 1961 verlässt er die Radikale Partei Chiles diese ins Kabinett der Regierung von Jorge Alessandri eintritt. Ohne diplomatische Erfahrung unterstützt Lagos chilenischen Botschafter bei den Vereinten Nationen wo er die Entscheidung des US-Präsidenten Richard Nixon scharf kritisiert als dieser die Golddeckung US-Dollars aufgibt. 1972 will ihn Chiles Präsident Salvador Allende zum chilenischen Botschafter in Moskau ernennen was aber der Kongress verweigert. bleibt bei den UN in verschiedenen Missionen.

Der Staatsstreich von Augusto Pinochet zwingt ihn 1973 ins Exil. Er arbeitet weiter für Vereinten Nationen bis er in deren Auftrag 1978 nach Chile zurückkehrt und dort für Internationalen Währungsfonds tätig ist.

In den 1980-er Jahren zählt Lagos den führenden Köpfen die für die Wiedereinführung Demokratie in Chile kämpfen. Lagos führt die Partei Chiles und wird zum Präsidenten der Alianza Democrática einem Bündnis von Oppositionsgruppen die gegen Regime von General Augusto Pinochet eintreten. 1983 gibt Lagos seine Anstellung bei den auf. 1987 als Vorsitzender des "Komitees der Linken freie Wahlen" wirbt Lagos öffentlich bei seinen dafür sich in die Wählerregister eintragen zu und beim anstehenden Volksentscheid von 1988 mit "Nein" gegen eine Fortsetzung der zu stimmen.

Ricardo Lagos wird immer mehr zum Oppositionsführer gegenüber der Pinochet-Regierung und tritt auch Fernsehen mutig gegen den mächtigen General auf. dem Sieg der Opposition beim Volksentscheid verzichtet allerdings auf eine Kandidatur für die Präsidentschaft von Patricio Aylwin der stärker in der politischen Mitte

Im Jahr 1990 ernennt ihn Patricio Aylwin zum Erziehungsminister. Juni 1993 unterstützt das von den Sozialisten mitgetragene die Wahl von Eduardo Frei Ruiz-Tagle zum Präsidenten der nach der Wahl zum Minister für Bauwesen ("Obras Públicas") ernennt.

1999 wird Lagos Präsidentschaftskandidat nachdem er bei Vorwahlen seinen Kontrahenten Andrés Zaldivar geschlagen hat. den Wahlen im Dezember kommt es zu absoluten Mehrheit in einer Stichwahl schlägt er konservativen Gegner Joaquin Lavín und erzielt im 2000 51 3% der abgegebenen Stimmen.

Lagos' Amtszeit ist bis jetzt gekennzeichnet Abschluss mehrerer Freihandelsabkommen mit verschiedenen Ländern.

Vorgänger:
Eduardo Frei Ruiz-Tagle
Chilenische Präsidenten Nachfolger:
(amtierend)




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