Richard Schröder studierte Theologie und Philosophie an den Kirchlichen Hochschulen Naumburg und Berlin. Von 1973 bis 1977 er Pfarrer in Wiederstedt im Harz . 1977 erfolgte die Promotion welche 1990 durch die neue Regierung anerkannt wurde. Dozent für Philosophie an den genannten Kirchlichen Hochschulen von 1977 bis 1990 er dann Dozent für Philosophie ebenfalls in und Naumburg. 1991 habilitierte er an der Hochschule Leipzig . 1988/89 arbeitete Richard Schröder bei der Versammlung für Gerechtigkeit Frieden und Bewahrung der in der DDR als Berater der Arbeitsgruppe Gerechtigkeit in der DDR" 1989 erfolgte auch Eintritt in die SPD.
Vom 18. März bis zum 2. 1990 war Richard Schröder Mitglied der Volkskammer DDR vom 03. April bis zum 21. 1990 Fraktionsvorsitzender der SPD und vom 03. bis zum 18. Dezember 1990 Mitglied des Bundestages. Seit 1990 ist er Mitglied der Seine Lehrtätigkeit bekam Richard Schröder 1991 an Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität Berlin. Von 1991 1997 war er Mitglied des Rates der Kirche in Deutschland und seit 1992 Mitglied Beirates beim Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR (BStU). 1993 erfolgte Berufung zum Professor auf den Lehrstuhl für in Verbindung mit Systematischer Theologie an der Fakultät der Humboldt-Universität Berlin wo er 1993 und 1994 auch Dekan war.
Seit 1993 ist Richard Schröder Verfassungsrichter Landes Brandenburg Präsident des Senats der von Helmut Schmidt und Kurt Biedenkopf gegründeten "Deutschen Nationalstiftung" Weimar . Von 1995 bis 2000 war er Vorsitzender des Kuratoriums der EXPO 2000 und 1999 Vorsitzender des Beirates der Evangelischen Akademie Berlin. Seine Berufung zum Nationalen Ethikrat erfolgte durch Beschluss des Bundeskabinetts .
1992 erhielt Richard Schröder die Ehrendoktorwürde die Theologische Fakultät der Universität Göttingen und im selben Jahr wurde ihm große Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. war er der erste Preisträger des Lutherpreises unerschrockene Wort" in Worms 1997 wurde ihm der "Ludwig-Börne-Preis" in Frankfurt am Main und 2001 der "Heinz-Herbert-Karry-Preises" ebenda verliehen.
"Auf deutschen Sonderwegen ruht kein Segen". Theologieprofessor Schröder votiert für den befristeten Import von Interview in Evangelischer Pressedienst (epd) sozial Nr. 25.1.2002.
Johann Gerhards lutherische Christologie und die aristotelische Tübingen 1983 (Beiträge zur historischen Theologie
Denken im Zwielicht. Vorträge und Aufsätze aus Alten DDR Tübingen 1990
Deutschland schwierig Vaterland Freiburg 1993
Vom Gebrauch der Freiheit Stuttgart 1996
Einsprüche und Zusprüche. Kommentare zum Zeitgeschehen Stuttgart 2001
Auch die Pille ist künstlich. Der Sozialdemokrat evangelische Theologe Richard Schröder 57 über ungeborenes Stammzellenforschung und seinen Dissens mit den Bischöfen. Interview im Spiegel 50/2001 10.12.01.
Was dürfen was können wir tun? Fragen Philosophen zu den Fortschritten der Biomedizin FAZ 21.7.01