Die große Kreisstadt Riesa war zu DDR -Zeiten eine klassische Industriestadt. Insbesondere das Stahlwerk über 13 000 Beschäftigten das größte metallurgische der DDR prägte das Gesicht der Stadt. Wende 1989/90 führte zum Zusammenbruch der alten und einer starken Einwohnerabwanderung aus Riesa. Seit Mitte der 1990er Jahre bekämpft Stadt die sich verbreitende Lethargie mit einem außergewöhnlichen Konzept: Durch die Ansiedlung einer großen und Konzerthalle der "erdgas arena" erlangte Riesa Bedeutung durch die spektakuläre Veranstaltung von hochkarätigen von Randsportarten so etwa der Sumo -Weltmeisterschaft 1999. Die Anzahl der dadurch geschafffenen ist zwar gering doch der Imagewechsel von Stahl- zur Sportstadt scheint nach innen und zu funktionieren. Vorläufiger Höhepunkt dieser Entwicklung ist Beteiligung Riesas an der Olympia-2012-Kampagne Leipzigs.
Mit der industriellen Revolution konnte Riesa allem seit Beginn des 20. Jahrhunderts zur heranwachsen. 1952 wurde Riesa Kreisstadt. Nach der 1989/90 sank die Einwohnerzahl Riesas - wie den meisten anderen mittelgroßen Städten Ostdeutschlands - Vor allem die Schließung des Stahlwerks und damit vebundene Anstieg der Arbeitslosigkeit führte dazu dass die Einwohnerzahl von 52 000 Einwohnern (1981) auf heute nur knapp 38 000 Einwohner gefallen ist.
Wolfram Köhler (* 8. März 1968) CDU - Politiker bis 2003 Oberbürgermeister von Riesa. Köhler leitete den Riesas von der Stahl- zur Sportstadt ein. entwickelte die Idee einer sächsischen Olympiabewerbung. Bei Neugestaltung der Schullandschaft Riesas konnte er weniger verbuchen insbesondere im gymnasialen Bereich.