Formal definiert ist ein Ring eine Menge <math>\mathcal{R}</math> mit zwei darauf definierten zweistelligen Verknüpfungen bezeichnet als Addition (<math>+</math>) und Multiplikation (<math>\cdot</math>). Bezüglich der Addition ist <math>\mathcal{R}</math> abelsche Gruppe deren neutrales Element 0 genannt wird. Die Multiplikation ist assoziativ . Addition und Multiplikation sind durch das Distributivgesetz verknüpft das heißt:
Für alle Elemente <math>a b c</math> der Menge <math>\mathcal{R}</math> gilt:
<math>
a \cdot (b + c) = \cdot b + a \cdot c
</math> <math> (a + b) \cdot c a \cdot c + b \cdot c
Die allgemeine Durchführbarkeit der Subtraktion ergibt aus den Gruppenaxiomen der Addition.
Jeder Ring R ist ein Modul über sich selbst (mit sich selbst zugrundeliegendem Ring). In diesem Fall sind die im Ring R gerade die Untermoduln des Moduls R .
Ist die Multiplikation kommutativ spricht man von einem kommutativen Ring .
Gibt es bezüglich der Multiplikation ein Element so wird dies normalerweise als 1 man hat dann einen Ring mit 1 oder unitären Ring .
Ist <math>\mathcal{R}</math> ein Ring mit <math>1\neq und gibt es zudem für alle <math>a\in\mathcal{R}\setminus\{0\}</math> multiplikatives Inverses so heißt <math>\mathcal{R}</math> Schiefkörper ist der Schiefkörper <math>\mathcal{R}</math> zudem noch nennt man ihn einen Körper .
Gibt es in <math>\mathcal{R}</math> keine von verschiedenen Elemente <math>a b</math> so dass <math>a\cdot = 0</math> dann heißt <math>\mathcal{R}</math> nullteilerfrei .
Ist <math>\mathcal{R}</math> ein nullteilerfreier kommutativer Ring <math>1\neq 0</math> dann nennt man <math>\mathcal{R}</math> Integritätsring .