Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Ein Risikofaktor ist in der Medizin ein Befund ein Laborwert oder eine Verhaltensweise des Patienten die zu einem statistisch nachweisbaren vermehrten Auftreten einer Krankheit führt.
Je nach Ausprägung des Risikofaktors kann zu einem baldigen oder späteren Auftreten einer kommen. Immer dann wenn sich für ein keine klare Einzelursache erkennen lässt kann man durch Herausarbeiten von Risikofaktoren dem Problem näher kommen. Ein Risikofaktor ist ein Einflussfaktor unter also eine abgeschwächte Kausalität zumal auch die Einwirkzeit berücksichtigt werden So ist das Rauchen beispielsweise ein Hauptrisikofaktor für Lungenkrebs .
Wenn man den Zeitfaktor d.h. also Dauer der Einwirkung des Risikofaktors in die mit einbezieht kann man beim Rauchen allerdings von einer Ursache-Wirkungs-Beziehung sprechen. Man muss nur genug warten dann entwickelt sich bei jedem ein Lungenkrebs es sei denn der Betroffene bereits vorher an einer anderen Krankheit gestorben.
Auch in Tierversuchen mit Zigarettenrauch kann man praktisch immer auslösen wenn der Zigarettenrauch nur lange genug
Eine andere Meinung sieht in Risikofaktoren keine "abgeschwächte Kausalität " sondern nur eine Korrelation . Demnach sei eine Einflussgröße solange ein solange sie nicht als Ursache dingfest gemacht reines Cholesterin erzeugt im Tierversuch weder Ateriosklerose Herzinfarkt . Der Risikofaktor Cholesterin ist nicht der Grund für einen Das Wort "Risikofaktor" werde als mögliche Einflussgröße demgemäß sei Rauchen ein gesicherter Grund für und kein "Risikofaktor". Weitere Kritik bezieht sich das Konzept als Ganzes. Der Mediziner Uwe meint dass die meisten Riskiofaktoren meist nur Messungen abgeleitet werden die für den Arzt sind und es scheinbar einfach machen eine zu stellen.