Rita Maiburg war das älteste von Kindern des Architektenpaares Alois und Gertrud Maiburg. absolvierte die Grundschule in Bonn und schloss 1968 ihre Mittlere Reife am Mädchengymnasium Hersel Bonn ab. Ihre Flugausbildung begann sie 1967 im Segelfliegerverein Vorgebirge e.V. 1969 machte sie die Privatpilotenlizenz an der Nordrhein-Westfalen in Bonn-Hangelar. Danach folgte eine Ausbildung nichttechnischen Betriebsdienst der Bundesanstalt für Flugsicherung in
Anfang der 1970er Jahre arbeitete sie als Copilotin und in München. 1972 verlor sie diese Stelle. Zwei Jahre fand sie keine Beschäftigung und schlussendlich strengte gemeinsam mit ihrer Anwältin und mit finanzieller einer Journalistin einen Prozess gegen die Bundesrepublik und die Lufthansa an weil sich letztere zu diesem weigerte Frauen als Piloten anzustellen oder gar Rita Maiburg verlor zwar den Prozess wurde ihn jedoch so bekannt dass eine Regionale die DLT das "Risiko" einging und sie Pilotin einstellte.
1976 wurde sie zum weltweit ersten und einzigen weiblichen Flugkapitän im regulären Liniendienst befördert. ihr gab es nur zwei andere Flugkapitäninnen: Bulgarin Maria Atanasova (Frachtflugzeug) und die Britin Sintes (Charterflugzeug). Maiburgs Arbeitgeberin die DLT verschwieg Passagieren dass eine Frau am Steuerknüppel saß die Ansage beim Start lautete jeweils "im von Flugkapitän Maiburg begrüße ich sie..." und von der Stewardess gemacht.
Maiburgs Gehalt lag 1977 weit unter dem ihrer männlichen Kollegen. bezog als Flugkapitän einen Monatslohn von 2700 brutto während ein Lufthansa-Pilot von 21 Jahren 2850 Mark Einstiegslohn rechnen konnte. Mit 25 im Alter von Maiburg) und als Co-Pilot (nicht als Kapitän!) erhielt er einen Lohn 4200 Mark.
Am Abend des 2. September 1977 dem Weg zum Flughafen stieß Rita Maiburg ihrem Auto frontal mit einem Milchtankwagen zusammen. Woche später erlag sie ihren schweren Verletzungen starb 26 Jahre jung an einer Lungenembolie.