Robert Franz wurde 1815 in Halle (Saale) geboren; er studierte von 1835 bis 1837 bei Friedrich Schneider in Dessau Komposition. 1837 kehrte er nach Halle und wurde 1841 Organist an der Ulrichkirche 1842 Dirigent Singakademie und 1859 Universitätsmusikdirektor.
Das erste Heft seiner Lieder erschien 1843 ; seit diesem Jahr hatte er Hörprobleme; 1867 wurde er wegen seines Gehör- und beurlaubt und musste schließlich alle seine Ämter Franz pflegte Freundschaften u.a. mit Robert Schumann und Franz Liszt . 1885 wurde ihm zu seinem 70. Geburtstag die Stadtverordnetenversammlung die Ehrenbürgerschaft der Stadt Halle eine weitere Ehrung folgte im Jahre 1903 durch die Aufstellung eines Denkmals für Liedkomponisten am Universitätsring und die Benennung einer nach ihm (vgl. [1] ).
Franz' Werke werden heutzutage nur noch aufgeführt.