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Rodgau


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Wappen Karte
 

Lage von Rodgau

Basisdaten
Bundesland : Hessen
Regierungsbezirk : Darmstadt
Kreis :

Landkreis Offenbach
Fläche : ? km²
Einwohner : 45.288 (31.12.2003)
Bevölkerungsdichte : ? Einwohner/km²

Postleitzahl : 63110
Vorwahl : 06106
Geografische Lage :

50° 1' 60 n. Br.
8° 52' 0 ö. L.
KFZ-Kennzeichen : OF
Amtliche Gemeindekennzahl : 06438011
Gliederung des Gemeindegebiets: 5 Stadtteile
Website:

http://www.hessennet.de/rodgau/
E-Mail-Adresse:

 stadt@rodgau.de  
Politik
Bürgermeister : Thomas Przibilla
 ( SPD )  
Regierende Parteien :
Am 1. Januar 1977 entstand im Rahmen der hessischen Gebietsreform aus den Gemeinden Weiskirchen Hainhausen Jügesheim und Nieder-Roden die Großgemeinde Rodgau die im Jahre 1979 die Stadtrechte verliehen bekam. Die ursprünglichen Gemeinden haben bereits eine viele hunderte von Jahren zurückreichende Heute (Stand: 31.12.2003) zählt Rodgau 45.288 Einwohner davon 22.226 männlichen und weiblichen Geschlechts. 4.622 Einwohner sind Ausländer.

Bundesweit bekannt wurde Rodgau durch die Hits der Rodgau Monotones z.B "St. Tropez am Baggersee" (den in Nieder-Roden gibt) oder "Erbarme die Hesse

Inhaltsverzeichnis

Weiskirchen

Rund um die Peterskirche entstand die "Wichenkirchen" (oder "Wizzinkirchin") in fränkischer Zeit als (siehe Dorf ). Die erste Erwähnung findet man 1287 in einem Vergleich des Klosters Seligenstadt mit der Auheimer Mark. Die ersten die Herren von Hagenhausen - später: von Eppstein - verkauften Weiskirchen 1425 an den Erzbischof und Kurfürst von Mainz dem der Ort bis zum Jahre 1803 zugehörte. Dabei bildete Weiskirchen einen kirchlichen auch wirtschaftlichen Mittelpunkt im Rodgau . Im Laufe des 19. Jahrhunderts wandelte Weiskirchen dann von einem Bauerndorf zu einer Vom einst bekannten Fachwerkdorf sind heute leider noch wenige Reste erhalten. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde die kleine jüdische Gemeinde vertrieben.

Hainhausen

Bereits im Jahre 1108 wird der kleinste Stadtteil von Rodgau als Standort einer Wasserburg der Herren von Hagenhausen urkundlich erwähnt. dieser Burg schlummern noch unter einer Wiese der Rodau an der heutigen Burgstraße. Das Geschlecht Hagenhausener die nach ihrer Übersiedlung in den Taunus als "Eppsteiner" ein Stück deutsche Geschichte Mittelalters mitschrieben erlangte vom 13. Jahrhundert an Bedeutung und Macht. Allein vier Erzbischöfe von Mainz wurden durch die Eppsteiner gestellt. Hainhausen allerdings nicht vom Glanz der Nachfahren der Burgherren. Seinen Tiefpunkt erlebte der Ort ebenso die Nachbargemeinden im Dreißigjährigen Krieg als auch noch die Pest unter der Bevölkerung wütete. Die letzten flehten den Pest-Patron St. Rochus um Hilfe an. Das Ende der Epidemie wird noch heute mit einer Prozession Rochus-Kirche gefeiert (16. August).

Jügesheim

Als Haufendorf (siehe: Dorf ) gegründet wurde der heutige Stadtteil erstmals 1189 und 1200 erwähnt. Ein Vogt Karls des Großen namens Gugin oder Guginhart soll der sein. Der Dreißigjährige Krieg wütete auch in der damals zur gehörenden Gemeinde hart. Erst ab dem 17. Jahrhundert erholte sich der Ort wieder und mit vielen Leder-Heimwerkern mit den Ruf der Lederwaren" daneben gab es natürlich viele bäuerliche Mitte der siebziger Jahre dieses Jahrhunderts wurde Gewerbegebiet ausgewiesen das auch in den folgenden weiter wuchs. Das neue Rathaus der Stadt Jügesheim zum Zentrum innerhalb Rodgau s.

Dudenhofen

Dudenhofen wird 1278 in einem Vergleich des Erzbischofs Werner Mainz mit den Herren von Eppstein erstmalig erwähnt. Das Dorf war lange geteilt einzelne Teile wurden andere eingetauscht oder als Pfand (inklusive der vergeben. Zwischen 1450 und 1736 gehörte Dudenhofen der Grafschaft Hanau und war dem Amt Babenhausen zugeordnet. Dadurch bildete der Ort eine Enklave inmitten der katholischen Nachbargemeinden. Im 18. und 19. Jahrhundert wanderten viele junge Männer nach Amerika aus um ihr Glück zu suchen. spielt die Landwirtschaft mit Ausnahme des Spargelanbaus keine Rolle mehr

Nieder-Roden

Erstmalig urkundlich erwähnt wurde der heute Stadtteil Rodgaus bereits 786 als das Kloster Rotaha dem Kloster Lorsch vermacht wurde. Der Name könnte auf "Siedlung auf der gerodeten Aue" zurückgehen. Wo das Kloster lag ist bis heute nicht Funde belegen allerdings das Nieder-Roden bereits vor Geburt Siedlungsraum war. Im Mittelalter gehörte der Ort von 1425 bis 1803 zum Erzbistum Mainz und war als Sitz des Zehntgerichts großer Bedeutung. Im zweiten Weltkrieg entstand während nationalsozialistischen Regimes auf dem Gelände des heutigen Rollwald ein Straf- und Gefangenenlager. Nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs Nieder-Roden von 3.000 Einwohnern in fünfziger Jahren auf jetzt rund 14.000 Einwohner. zur Gebietsreform 1977 gehörte der Ort zum Kreis Dieburg die nördlicher gelegenen heutigen Stadtteile dem Kreis Offenbach zugeordnet waren zu dem heute auch Stadt Rodgau gehört.




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