Romain Rolland wird als Sohn eines geboren. Er studiert bis 1886 an der Eliteuniversität École Normale Supérieure . Anschließend verbringt er bis 1889 zwei Jahre in Rom wo er Malvida von Meysenburg trifft ihrerseits mit Friedrich Nietzsche und Richard Wagner befreundet ist. In Rom lebt er seiner Arbeit als Lehrer an der französischen Nach seiner Rückkehr promoviert Rolland 1895 mit einer Arbeit über "Die Quellen modernen lyrischen Theaters - Geschichte der Oper Europa vor Lulli und Scarlatti". Anschließend arbeitet auch in Paris als Gymnasiallehrer und später 1903 als Professor für Musikgeschichte an der Sorbonne und für Kunstgeschichte an der École Supérieure. Nebenher veröffentlicht er mehrere Werke. Sobald von den Einkünften aus seinen Büchern leben gibt er die Hochschulkarriere auf ( 1912 ).
Zeit seines Lebens engagiert sich Rolland Pazifist . Romain Rolland zieht mit Ausbruch des ersten Weltkrieges an den Genfer See um sich dort seiner Arbeit zu Er engagiert sich beim roten Kreuz und wird nach dem Krieg zu der bekanntesten Intellektuellen seiner Zeit. Er gründet Zeitschrift Europe und setzt sich für eine Verständigung Frankreich und Deutschland ein. Seine Gesundheit ist dennoch reist er 1935 auf Einladung von Maxim Gorki nach Moskau wo er von Stalin als eine Art Botschafter der französischen empfangen wird. 1937 zieht er nach Vézelay das 1940 von den Deutschen besetzt wird. 1944 Rolland dort.
Rollands erste Veröffentlichungen beziehen sich auf und Kunst. Er schreibt ein Buch über Ludwig van Beethoven (1903) und über Das Leben Tolstois (frz: La vie de Tolstoi 1911). Von 1904 bis 1912 arbeitet er an den zehn Bänden Entwicklungsromans Johann Christoph (frz: Jean-Christophe ) in dem er schon für die Verständigung eintritt. Auch sein Roman Clérambault von 1920 ist von pazifistischem Geist getragen. Sein über Gandhi das er 1924 herausbringt trägt viel zu dessen Bekanntheit Europa bei. Ein weiteres umfangreiches Werk bildet sechsbändige Roman Die verzauberte Seele (frz: L'Âme enchantée ) an dem er von 1924 bis 1927 arbeitete. Als engagierter Intellektueller führt Rolland umfangreiche Korrespondenz die - wie seine Tagebücher nach seinem Tode ebenfalls veröffentlicht wird.