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Romanik


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Der Begriff Romanik beschreibt eine kunstgeschichtliche Epoche von etwa bis 1200 vielerorts werden jedoch romanische Stilprinzipien zur Mitte des 13. Jh. beibehalten. Die Kunst ist überall in Europa sowie in und Nordafrika nachzuweisen.

Inhaltsverzeichnis

Stilprinzipien

Typisch für die romanische Baukunst sind Rundbögen dicke festungsartige Mauern (besonders Westwerk ) mit kleinen Fenstern sowie Würfelkapitelle an Säulen. In frühromanischer Zeit finden sich flache später dann Kreuzgratgewölbe. Der romanische Kirchenbau wird durch die Einführung der Überwölbung großer Raumweiten. Skulpturen und Malereien zeigen oftmals drastische Motive.

Der Romanik voraus ging die merowingische karolingische und ottonische Epoche deren Baudenkmäler noch gedrungener und als die der Romanik sind sich in Elementen jedoch sehr ähneln. Es sind jedoch sehr wenige Bauwerke aus diesen frühen Zeiten uns gekommen so daß generelle Aussagen nur Vorbehalt möglich sind; eine Ausnahme bildet beispielsweise Aachener Münster. Der Übergang von der Vorromanik Romanik wird für Frankreich um 1000 für um 1020/30 (St. Michael in Hildesheim ab Dom zu Speyer ab 1025 Klosterkirche Limburg Haardt ab 1025) angesetzt.

die Michaelskirche in Fulda (818-822)
* Foto als Panoramaansicht

Die Romanik in Deutschland lässt sich Früh- Hoch- und Spätromanik einteilen.

Herkunft des Begriffs

Die Bezeichnung romanesque wurde um 1820 von französischen Gelehrten den Rundbogenstil eingeführt. Der Begriff wurde gewählt Hinweis auf die Verwandtschaft zur römischen Architektur der Rundbogen Pfeiler Säule und Gewölbebau übernommen

Stilphasen

Frühromanik (1024-1080)

Die vorhandenen ökonomischen und technischen Voraussetzungen weltweite Anregungen ermöglichten enorme Leistungen in der Die größte Kirche war die Abtei von Cluny . Sie bestand aus fünfschiffigen gewölbten Basiliken Ostquerhäusern und einem Chor mit Umgang und Kapellenkranz. Die größte der salischen Kaiser war der Dom zu Speyer der Höhepunkt der Frühromanik; der Dom zugleich als Grablege der Kaiser. Sie bestand einem Mittelschiffgewölbe aus der ältesten durchgehend mit überdeckten Basilika und aus der größten Krypta .

Hochromanik (1080-1190)

In der Hochromanik spielte Bauschmuck eine Rolle. Hinzu kamen mehr und mehr freistehende Bildwerke die oft aus Holz (Triumphkreuze Madonnenfiguren aber auch aus Bronze (Braunschweiger Löwe Wolframleuchter Erfurt) gearbeitet wurden. Italienische Einflüsse sind wahrscheinlich zunächst wohl bei der Quedlinburger Stiftskirche mit vielfältigen bauplastischen Schmuck; eine bildnerische Prachtentfaltung ist z.B. bei der Klosterkirche in Königslutter festzustellen.

Spätromanik (1190-1235)

Bamberger Dom Gesamtansicht der östlichen Doppelturmfassade polygonalem Chor von NO aufgenommen

Jede kleine Stadt besaß Kirchen mit dreischiffigen Basiliken. Die Spätromanik zeichnet die Vielseitigkeit Baukörpern und Innenräumen aus die mit Zierfreude den Einzelheiten gebaut wurden. Doppelturmfassaden entwickelten sich in Verbindung mit prächtig ausgebildeten Vierungstürmen weiter.

Die Romanik wurde in Frankreich um (St. Denis) in England 1175 (Canterbury) und Deutschland um 1235 (Elisabethkirche in Marburg Liebfrauenkirche Trier) durch die Gotik abgelöst.

Nürnberg Burg Romanische Doppelkapelle von O

Profanbauten

Aus der Romanik sind auch die Profanbauten erhalten (Wohnhäuser in Cluny Rheingasse 8 Köln Dreikönigenhaus in Trier) ebenso Pfalzen und Burgen .

Neuromanik

Romanische Bauwerke (insbesondere Kirchen) wurden um gerne nachgebaut bzw. "stilrein" erneuert (Speyer Dom); wurden oftmals originale Barockausstattungen beseitigt (z.B. Hildesheim Michael). Diesen Baustil nennt man neuromanisch (siehe auch Historismus ).

Bedeutende romanische Baudenkmäler

In Frankreich

In Italien

In Deutschland

In der Schweiz

In Spanien

Bauten am Pilgerweg nach Santiago de Compostela .

Touristische Erschließung

Straße der Romanik

Diese Ferienstraße besteht seit 10 Jahren in Sachsen-Anhalt. ist 1000 km lang und umfasst 72 wie Kirchen Pfalzen Burgen und Dome.

Weblinks



Bücher zum Thema Romanik

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