Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die romanischen Sprachen sind ein Zweig der indoeuropäischen Sprachen . Im Gegensatz zu den meisten anderen ist die "Ursprache" des Romanischen gut bezeugt: handelt sich um das gesprochene Latein (Volkslatein oder Vulgärlatein ). Das Latein selbst ist keine romanische sondern gehört zu den Italischen Sprachen die aber heute alle außer den des Lateinischen als gesprochene Sprachen ausgestorben sind.
Die wichtigsten heute noch existierenden romanischen ( Standardsprachen ) sind:
Bei vielen anderen romanischen Idiomen ist die Aufzählung schwierig da sie nach Quelle mal als eigenständige Sprachen mal Dialekte geführt werden. Das hängt damit zusammen sie nicht über eine einheitliche Standardsprache verfügen sondern überwiegend neben anderen Standardsprache vor allem in informellen Kontexten werden ( Diglossie ). Es handelt sich um:
Aragonesisch im Norden der Region Aragón in Spanien
Aromunisch (auch: Mazedorumänisch ) in Nordgriechenland Mazedonien Albanien
Asturisch in der Region Asturien und der Provinz León in Spanien und im Nordosten Portugals Mirandês genannt)
Bis auf das Sephardische handelt es um Sprachformen die sich direkt und in zeitlicher Kontinuität aus dem gesprochenen Latein entwickelt Sie bilden zumindest in Europa mit Ausnahme Rumänischen auch ein räumliches Kontinuum . Man spricht aufgrund der zeitlichen und Kontinuität auch von Romania continua .
Heute ausgestorbene romanische Sprachen ( Romania submersa untergegangene Romania) sind:
Dalmatisch an der östlichen Adriaküste (mit den Vegliotisch auf der Insel Krk (italienisch: Veglia) Ragusäisch um Dubrovnik )
Manche Linguisten rechnen auch die romanisch-basierten Pidgins und Kreolsprachen zu den romanischen Sprachen. Diese "neuromanischen ( Romania nova ) lassen sich einteilen in: