1927 übernahm er die Leitung der Burg damit die Verantwortung für die dort zu Bildungsarbeit. Gleichzeitig übernahm er den Lehrstuhl für Religionsphilosophie und christliche Weltanschauung in Berlin bis zur Zwangsemeritierung 1939 durch die Nationalsozialisten die auch im gleichen Jahr die Rothenfels konfiszierten.
Guardini gilt als einer der bedeutendsten der katholischen Weltanschauung in der Religionsphilosophie und Seine christlich-existentiellen Auslegungen kirchlicher und weltlicher Philosophen Dichter wurden und werden sowohl von Katholiken von Protestanten geschätzt. Die Eindringlichkeit und anschauliche Differenziertheit existentiellen Darstellungen des Denkens und Lebens eines Sokrates Augustinus Kierkegaard u.a.m. waren und sind überzeugende Beispiele seine Fähigkeit den Zusammenhang zwischen Denken und Dasein zu erkennen und diesen philosophisch und analysierend dem Leser nahe zu bringen. Dieser Zusammenhang verbunden mit einer dem Menschen dienenden und Theologie bestimmen auch seine eigenen Schriften.