Rosmarin ( Rosmarinus officinalis ) ist ein immergrüner Halbstrauch aus der der Lippenblütengewächse (Lamiaceae) (Labiatae).
Die Pflanze wächst im Mittelmeerraum wild in Küstenregionen. Rosmarin bevorzugt daher auch einen trockenen Standort und kann dort bis zu 1½ bis 2 m hoch werden. Es zumeist blassblau oft bereits an milden Wintertagen.
Rosmarin hat einen sehr intensiven aromatischen und einen harzigen leicht bitteren Geschmack der an Kampfer und Eukalyptus erinnert. Er wurde aufgrund seines ähnlichen auch als Ersatz für Weihrauch verwandt.
Rosmarin war Bestandteil eines der ersten Parfüme bei dem ätherisches Öl mit Alkohol Die Mischung hieß nach der Königin Elisabeth Ungarn „Ungarisches Wasser“. Nach einer Legende versicherte Einsiedler der der Königin das Duftwasser überreichte werde ihre Schönheit bis zu ihrem Tode Das muß gestimmt haben denn der König Polen bat noch die 72-jährige um ihre
Rosmarin fand seine Verwendung zuerst in Kulten und in Mitteln der Apotheker bevor in der Küche Einzug hielt. Es paßt zu Fleisch. Der belgische Spitzenkoch Souvereyns schätzt allem die Mischung von Apfel und Rosmarin. läßt sich beispielsweise mit Rosmarin aromatisieren.
Rosmarin ist in der mediteranen Küche allem in Italien und der Provence ) ein wichtiges Gewürz .
Rosmarin wird oder wurde zeitweilig auch Bitterstoff im Bier verwendet.
Da es sich bei Rosmarin um mediterrane Pflanze handelt sollte man annehmen daß die Griechen und Römer ihn als Heilkraut benutzt hätten. Das nicht zuzutreffen denn nur Dioskurides bringt einen daß „Rosmarin eine erwärmende Kraft habe.“
In der antiken Kultur dagegen hat Rosmarin als eine den Göttern insbesondere der geweihte Pflanze eine große Rolle gespielt.
In der Naturheilkunde wird Rosmarin innerlich Tee zur Kreislaufanregung und gegen Blähungen verwendet. wirkt anregend auf Kreislauf und Nerven und besonders beim ogenannten „Altersherz“ durch milde Unterstützung und Stärkung wirken. fördert auch die Tätigkeit der Verdauungsdrüsen und so bei Appetitlosigkeit und Verdauungsstörungen.
Äußerlich wirkt Rosmarin durchblutungssteigernd und wird zu Bädern sowohl bei Kreislaufschwäche Durchblutungsstörungen als bei Gicht und Rheumatismus (beispielsweise als Rosmarinspiritus)
Rosmarinöl hat eine stark antiseptische Wirkung das 5 4-fache von Karbolsäure beträgt.
Als Symbol repräsentierte Rosmarin die Liebe überreichten der Dame ihrer Wahl Rosmarin Ophelia Hamlet einen Rosmarinkranz als Zeichen ihrer Treue; Deutschland trugen Bräute lange Zeit einen Rosmarinkranz die Myrte in Mode kam) aber auch Gedenken an die Toten.
Die alten Ägypter gaben ihren Toten in die Hände um die Reise in Land der unsterblichen Seelen mit ihrem Duft versüßen; in Griechenland wand man Totenkränze aus In der Literatur taucht Rosmarin als Totenpflanze Shakespeare und Hebel auf. Rosmarin und Thymian trug man Sträußchen gerne bei Begräbnissen und Prozessionen. Man auf diese Weise gegen ansteckende Krankheiten gefeit sein. In London war es Anfang des Jahrhunderts üblich das jedem Trauergast der einen zum Friedhof begleitete vom Diener des Hauses Zweig Rosmarin überreicht bekam. Elinerseits trug man Rosmarinzweig als Symbol der Erinnerung sein Duft jedoch auch den Gstank des Todes zu Sobald der Sarg ins Grab gelegt war alle Trauergäste ihre Rosmarinzweige in Grab hinab.
Als Symbol des Todes taucht Rosmarin in folgendem Gedicht der Volksliteratur aus dessen unbekannt ist: