Rot an der Rot ist eine Gemeinde im Landkreis Biberach des Landes Baden-Württemberg. die Gemeinde Rot gehört zur Oberschwaben und liegt am gleichnamigen Flüsschen Rot.
Die erste Erwähnung von Rot ist das Jahr 1100 im Jahr 1126 gründet Hemma von Wildenburg hier das Mönchsroth in das französische Prämonstratensermönche einziehen. Das Kloster blüht schnell auf erlangt zunehmend wirtschaftliche und religiöse Bedeutung auch die Region hinaus. In den Folgejahren werden hier aus die Stift Wilten Weissenau Obermarchtal und Steingarden neu gegründet.
Im 30jährigen Krieg wurden Teile des inzwischen zum Reichsstift Prämonstratenserstift zerstört die ab den Jahren 1681-1698 die noch heute bestehende prachtvolle barocke Klosteranlage wieder aufgebaut wurden.
1803 wird das Kloster entsprechend dem Reichsdeputationshauptschluss säkularisiert die Mönche müssen die Anlage verlassen. den Folgejahren verliert der Ort an Bedeutung nach dem Krieg 1947 kehren die Prämonstratenser zurück.
Sehenswert ist die Pfarrkirche St. Verena Mariä Himmelfahrt ( 1777 - 1786 ) mit ihrem prächtig geschnitztes Chorgestühl ( 1691 - 1694 ) die von Andreas Etschmann geschaffen wurde. Fresken im Kirchenschiff stammen von Januarius Zick ( 1784 ) der auch schon in Wiblingen den Wiederaufbau geleitet hatte. Die Fresken Chor schuf Andreas Meinrad von Au ( 1780 ). Am bekanntesten sind die Kirchenorgeln die 1786 und 1792 von Johann Nepomuk Holzhey geschaffen wurde. heute noch finden regelmäßig gutbesuchte Orgelkonzerte statt. die Chororgel (1786) und die dreimanualige 38 Register Hauptorgel (1792) sind Werke von Johann Nepomuk
Die "Ökonomie" in Rot das Wirtschaftsgebäude des
Daneben sind auch die Tore der beachtenswert sowie die erst vor einigen Jahren Ökonomie das Wirtschaftsgebäude des Klosters und der Mühlen und Landwirtschaft.
Am Ortsrand im Haslachtal steht die St. Johann ( 1737 - 1741 ) mit sehenswerten Deckenmalereien und dem Hochaltar.