Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Das Rotationsprinzip wurde z.B. in Deutschland vor allem der Partei Die Grünen seit den erstmaligen Erfolgen bei Kommunalwahlen 1978 angewendet obwohl die Grundidee im wesentlichen die Französische Revolution oder die Räterepublik zurückgeht. Nach diesem Verfahren werden alle in turnusmäßigen Abständen neu besetzt um einer Ämterhäufung etwaigem Machtmissbrauch entgegen zu wirken.
Das basisdemokratische Prinzip sollte auch gemäß dem Bundesprogramm von 1980 stets auf alle Bundestags - und Landtagsmandate ausgeweitet werden. Dieser Rücktritt nach zwei Jahren sodass die auf Landesliste nächstplatzierten nachrücken konnten war verfassungsrechtlich umstritten das Grundgesetz eine um zwei Jahre längere Amtsperiode die nur durch zwingende Gründe zu verkürzen
Selbst bei den führenden Politikern der Partei war das Prinzip sobald persönlich im jeweiligen Parlament saßen diskutierbar: Zum einen weil sie argumentierten dass man mühevoll erworbenene politische Praxis öffentliches Ansehen dann erst wieder neu aufbauen zum anderen da sie von der politischen nicht loslassen wollten. Besonders in den frühen der Partei beugten sich arrivierte PolitikerInnen wie Petra Kelly Jutta Ditfurth und Joschka Fischer nur unter Vorbehalt dieser Regelung. Seit der 1990er -Jahre als die Bundestagsmandate verstärkt in Gefahr und nur in Verbindung mit dem Bündnis 90 zu halten waren ist man auf Bundesebene relativ unauffällig von diesem Verfahren abgerückt.