Im Neckartal liegt die Römer und Bischofsstadt Rottenburg. Mit ihren 42.170 Einwohnern ist die zweitgrößte Stadt im Landkreis Tübingen . Zusammen mit der Kernstadt gliedert sie in 18 Stadtteile. Bekanntester Sohn der Stadt der Publizist und Dichter Josef Eberle alias Blau.
Ca. 85 - 90 n.Chr. wurde am Ort der heutigen die antike Siedlung Sumelocenna an der römische Fernstraße Cannstatt - Schweiz gelegen gegründet. Im 2. Jahrhundert n. Chr. wurde Sumelocenna Hauptort einer Gebietskörperschaft die wohl das gesamte mittlere Neckarland Nach dem Sturm der Alamannen auf den Limes wurde auch Sumelocenna aufgegeben. Die Alamannen die Siedlung nicht neu auf sondern ließen im Umland nieder. Im 12. und 13. Jahrhundert erlangte Rottenburg durch die Herren von Hohenberg erneut an Bedeutung. Bis es 1805 Württemberg fiel war Rottenburg vorderösterreichische Oberamtsstadt.
Seit 1828 ist Rottenburg Bischofsstadt und beherbegt den des Bischof und der Bischöflichen Verwaltung (Bischöfliches der Diözese Rottenburg-Stuttgart .
Einen großen Einblick in christliche Kunst das 1862 gegründete Diözesanmuseum das seit 1994 in umgebauten Kirchenschiff eine neue Heimat gefunden hat. Diözesanmuseum besitzt eine hervorragende Sammlung von Plastiken Tafelbildern des 13. bis 18. Jahrhunderts Messgewändern 15./16. Jahrhunderts Kruzifixen und Altargerät des Mittelalters barocker Gold- und Silberschmiedekunst sowie Zeugnissen der In der Schatzkammer befindet sich das älteste das Bursa-Reliquiar von Ennabeuren ein einzigartiges Zeugnis der Zeit der Christianisierung (um 650 - Herausragend unter den Zeugnissen aus der Zeit Romanik sind die Bronze-Kruzifixe von Amrichshausen und
Eine Dauerausstellung zum Alltagsleben in Sumelocenna römischen Rottenburg - in die Ausgrabungen sind der antiken Stadt integriert. Der beeindruckendste Gebäudeteil eine 32 Meter lange Toilettenanlage deren luxuriöse noch erkennbar ist. Für jeden der sich die Hygieneverhältnisse und die großartigen Ingenieurs- und römischer Zeit informieren will lohnt sich ein des Sumelocenna-Museums
Im gotischen Saal (Obergeschoss) der Ulrichskapelle ehem. Stiftskirche und heutigen Morizkirche ist das Stiftsmuseum Es beherbergt kirchliche Kunst aus der Zeit Chorherrenstifts 15. bis 18. Jahrhundert Holzskulpturen aus der Morizkirche und der barocke Sakralgeräte