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Roulette


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1. Fachbegriff aus der Buchherstellung bzw. der Grafik . Das Roulette wird bei der Herstellung eines Druckzylinders Tiefdruck verwendet. Es ist ein kleiner Zylinder mit kegelförmigen Spitzen versehen ist. Diese Spitzen ein Muster in den Druckzylinder.

2. Glücksspiel bei dem üblicherweise in einer Spielbank mit Hilfe einer Kugel in einem liegenden Rad (genannt: Kessel) eine Zufallszahl gezogen wird. Die Spieler wetten auf die Zahl oder auf Zahlengruppen genannte Chancen ) indem sie ihren Einsatz mit Hilfe Spielmarken ( Jetons ) auf die entsprechenden Felder des Spieltisches Wird die Zahl gezogen oder ist in entsprechenden Zahlengruppe wird ein Vielfaches des Einsatzes Gewinn ausgezahlt und der Einsatz zurückgegeben. Wird Zahl nicht gezogen fällt der Einsatz an Spielbank.

Die Erfindung des Roulettespiel wird dem Mathematiker Blaise Pascal zugeschrieben. Er soll es zur Berechnung Wahrscheinlichkeiten entworfen haben. Es wird mit den 0 bis 36 gespielt. In manchen Spielbanken in Belgien gibt es auch zum Vorteil Spielbank die Doppelnull. In den USA wird auf einem vereinfachten Tableau mit gespielt.

Die folgenden Aussagen beziehen sich auf Roulette.

Inhaltsverzeichnis

Standardtypen der Wetten

Im Roulettespiel gibt es Standards bei Wetten. Gewettet werden kann

  • auf eine einzelne Zahl z.B. 1 (genannt: Gewinnwahrscheinlichkeit 1/37 bei Gewinn gibt es das des Einsatzes und den Einsatz zurück)
  • auf zwei auf dem Spielplan nebeneinanderliegende Zahlen 1 und 2 oder 1 und 4 Cheval Gewinnwahrscheinlichkeit 2/37 bei Gewinn gibt es 17-fache des Einsatzes und den Einsatz zurück)
  • auf drei auf dem Spielplan nebeneinanderliegende Zahlen 1 2 und 3 (genannt: Transversale Plein 3/37 bei Gewinn gibt es das 11-fache Einsatzes und den Einsatz zurück)
  • auf vier Zahlen die auf dem Spielplan Quadrat bilden z.B. 1 2 4 und (genannt: Carre) oder auf die ersten vier 0 1 2 und 3 (genannt: Die Vier). Die Gewinnwahrscheinlichkeit ist 4/37 bei Gewinn es das Achtfache des Einsatzes und den zurück
  • auf sechs auf dem Spielplan nebeneinanderliegende Zahlen 1 bis 6 (genannt: Transversale Simple Gewinnwahrscheinlichkeit bei Gewinn gibt es das Fünffache des und den Einsatz zurück)
  • auf 12 auf dem Spielplan nebeneinanderliegende Zahlen 1 bis 12 (genannt: Dutzende) oder untereinanderliegende z.B. 1 4 7 ... 34 (genannt: Die Gewinnwahrscheinlichkeit ist 12/37 bei Gewinn gibt das Zweifache des Einsatzes und den Einsatz
  • auf 18 Zahlen die einer Gruppe angehören so genannten "einfachen Chancen". Dabei werden drei Gruppen gebildet nämlich die Zahlen 1 bis (genannt: Manque) und 19 bis 36 (genannt: die geraden Zahlen 2 4 6 ... (genannt: Pair) und die ungeraden Zahlen 1 5 ... 35 (genannt: Impair) sowie die genannten roten Zahlen 1 3 5 7 12 14 ... 36 (genannt: Rouge) und so genannten schwarzen Zahlen 2 4 6 10 11 ... 35 (genannt: Noir). Die beträgt 18/37 bei Gewinn gibt es den Einsatz und den Einsatz zurück).
  • auf Zahlen die im Kessel nebeneinander angeordnet Dabei werden im Standard drei Gruppen unterschiedlicher gebildet welche die Namen "Große Serie 0/2/3" 5/8" und "Orphelins" tragen.

Generell gilt: Je höher die Gewinnwahrscheinlichkeit geringer die Gewinnausschüttung und umgekehrt. Die Standardwetten es den Spielern mit dem geforderten Minimaleinsatz mehr als eine Zahl zu wetten. Darüber steht es jedem Spieler frei pro Durchgang eigenen Zahlenkombinationen zu bilden für die er Allgemeinen dann jedoch mehr als den Minimaleinsatz muss.

Spielstrategie

Bezüglich der Gesamtstrategie sind zwei Teilstrategien

  • Welche der Standardwetten bietet die meisten Gewinnchancen
  • Welche Spielweise führt bei wiederholtem Spiel zum Erfolg

Auswahl der richtigen Standardwette

Obwohl auf den ersten Blick alle zueinander ein ausgewogenes Einsatz-Gewinn-Verhältnis haben gibt es den zweiten Blick Unterschiede:

  • Bei Wetten auf einzelne Zahlen (Pleins) bzw. zwei Zahlen (Cheval) wird im Falle eines erwartet dass der Gewinner den Spielbankangestellten einen Einsatz beim Plein bzw. einen halben einfachen beim Cheval überlässt. Der Gewinn reduziert sich auf das 34-fache bzw. 16 5-fache des Das Einsatz-Gewinn-Verhältnis verschlechtert sich dadurch für "Pleins" "Chevals" im Vergleich zu anderen Standardwetten
  • Durch eine Sonderregel ist bei Wetten auf "einfachen Chancen" Rot Schwarz Gerade Ungerade Manque Passe der Einsatz beim Erscheinen der 0 im Gegensatz zu anderen Standardwetten nicht ganz sondern halbiert sich. Dadurch verbessert sich das für "einfache Chancen" im Vergleich zu anderen

Strategisch empfiehlt sich daher am meisten Wetten auf "einfachen Chancen" und am wenigsten Wetten auf "Plein" oder "Cheval".

Mehrfaches Spiel

Beim Roulette werden eine Menge unterschiedlicher empfohlen wie im Falle eines Gewinnes oder weiter verfahren werden soll. Durch mathematische Methoden Wahrscheinlichkeitsrechnung und unter Berücksichtigung des Einsatz-Gewinn-Verhältnisses läßt eindeutig aussagen dass bei wiederholtem Spiel auch optimaler Strategie auf Dauer jeder Spieler Geld Es bleibt also höchsten die Frage "Welche führt bei wiederholtem Spiel zum geringsten Verlust?" hier liefert die Wahrscheinlichkeitsrechnung eine Antwort: Die Spielern bekannte Progressionsstrategie "Martingale" bei der ein mit einem Grundeinsatz beginnt und im Verlustfall oft den Einsatz verdoppelt bis er gewinnt auf Dauer zwar nicht zu einem Gewinn zum geringsten Verlust falls der Spieler rechtzeitig Wenn der Ausstieg nicht rechtzeitig erfolgt bringt Strategie jedoch hohe Verluste.

Die Strategie des Verdoppelns bei Verlust nicht auf weil zum einen die Einsätze schnell ansteigen (z.B. beträgt der Einsatz bei Euro Grundeinsatz nach dem 9. Verlust in bereits 20480 Euro) zum anderen beim Spiel (Limits) gelten die häufig nach 10 oder Würfen (Coups) in Folge erreicht sind und strategiekonformes Weiterspielen verhindern. Ohne diese Einsatzobergrenzen würde die Stategie des Verdoppeln bei ausreichendem Kapital jedem Fall zum Gewinn führen wenn auch in Höhe des anfänglichen Einsatzes im Beispiel ein Gewinn von 10 Euro bei mehr 20.000 Euro Einsatz nach 9 Coups.

Viele Spieler unterschätzen auch wie häufig "Serien" von gleichartigen Ergebnissen vorkommen so beträgt die Wahrscheinlichkeit für das zehnmalige Erscheinen von oder "Rot" 0 07% d.h. ungefähr alle mal kommt es an einem Spieltisch zu Auftreten. Bei einer durchschnittlichen Anzahl von 200 pro Tag und Tisch und einem Betrieb 7 Tischen also durchschnittlich 1 Mal pro Überhaupt ist das Ergebnis jeder Ausspielung natürlich unabhängig von vorherigen Ergebnissen. Man beobachtet in oft dass wenn an einem Tisch z.B. hintereinander "Rot" fällt viele Spieler hohe Summen "Schwarz" setzen. Ein solches Verhalten hat keinerlei in der Wahrscheinlichkeitsrechnung .

Weitere Strategien

Neben den oben aufgeführten Strategien versuchen bauliche Unregelmäßigkeiten des Kessels für sich auszunutzen. Theorie ist dass durch mechanische Ungenauigkeiten des Rades keine "echten" Zufallszahlen erzeugt werden sondern Zahlen häufiger gezogen werden als andere. Hat Spieler davon Kenntnis verschiebt sich das Einsatz-Gewinn-Verhältnis seinen Gunsten. Man muss jedoch davon ausgehen Spielbanken durch statistische Analysen solche Ungleichheiten ebenfalls und fehlerhafte Kessel aus dem Verkehr ziehen.

Eine andere Strategie das sog. "Kesselgucken" eine Beziehung herzustellen zwischen dem Ort an die Kugel in den Kessel gegeben wird dem späteren Endpunkt also der möglichen gezogenen Ob tatsächlich eine solche Beziehung herzustellen ist die Kugel durch die im Kessel angebrachten und querstehenden Hindernisse an der Kesselwand nicht einen Endpunkt einnimmt ist umstritten.

Fazit

Die Gewinnpläne beim Roulette sind so dass von den Einsätzen 36/37stel also ca. Prozent als Gewinne wieder ausgezahlt werden. Roulette daher im Gegensatz zu anderen Glücksspielen relativ bei Zahlenlotto beträgt die Auszahlungsquote z.B. nur 50 Dennoch führt dieses Einsatz-Gewinn-Verhältnis im Allgemeinen dazu Spieler bei dauerhaftem Spiel Geld verlieren das Spielbank bzw. (in Deutschland) dem Staat zufließt. Deutschland erhält das Bundesministerium der Finanzen 80% aller erreichten Gewinne der Spielbanken. wird durch Beamte vor Ort überwacht.

Siehe auch: Parolispiel American Roulette



Bücher zum Thema Roulette

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