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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 27. Mai 2012 

Ruder


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Das Ruder ist in der Schifffahrt die Einrichtung eines Schiffes die zur Steuerung also Richtungsänderung dient.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

In der Antike hatten die Schiffe zwei Ruder die an achtern an jeder Seite angebracht waren. Die Wikingerlangschiffe hatten ein seitliches Ruder. Aus dieser leiten sich die Seitenbezeichnungen für Schiffe ab: Steuerbord ist die Seite in Fahrtrichtung rechts der das Ruder der Wikingerschiffe eintauchte. Backbord ist die Seite der der Rudergänger - der Seemann der das Ruder bedient - den ( back ) zuwandte.

Die Hansekoggen hatten ihr Ruder bereits zentral achtern Heck . Diese Konstruktion machte es notwendig das mit einem Ruderstock oder mit einer Pinne zu bewegen. Spätere Schiffstypen wiesen dann Seilgetriebe auf die das vom Steuerrad aus bewegten.

Heutige Anlagen

Bei den heutige Anlagen wird der Kompasskurs auf der Kommandobrücke in die Ruderanlage eingegeben. Der Kurs Schiffes wird jetzt permanent mit der Kompasslage und das Ruderblatt entsprechend nachgestellt. Dieser Vorgang kontinuierlich sodass die Ruderanlagen eines der höchst Geräte auf einem Schiff ist. Ein Ruderlagenanzeiger auf der Kommandobrücke des Schiffes immer die des Ruderblattes an.

Es gibt verschieden Arten von Ruderantrieben: so genannten Ruderquadranten eine einfache Antriebsart über Schneckengetriebe . Dann den hydraulischen Antrieb mit offenliegenden Hydraulikstempeln und als Entwicklung die Hydraulische Drehflügel-Ruderanlage. Bei Ausfall der Bordanlage kann jede Ruderanlage mit einer Noteinstellung werden.

Bauformen von Rudern und ihren Teilen

Unter anderem gibt es

  • Halbschwebe-Ruder: die obere Vorkante des Ruders als Ruderhacke starr mit dem Rumpf verbunden stützt Ruder mit einem Lager und dreht sich mit. Vorteil: das Ruder ist in seiner zusätzlich gelagert. Nachteil: bei gelegtem Ruder ist Konfiguration sehr zerklüftet was zu Kavitationsproblemen führen
  • Spatenruder: Das gesamte Ruder ist als Flosse drehbar und nur im Innern des gelagert.
  • Becker-Ruder: Ein Spatenruder bei dem die als zusätzliche Flosse anschwenken kann. Eine ausgeklügelte Verbindung mit dem Rumpf sorgt dafür dass Flosse dem Ruder eine Krümmung verleiht wenn gelegt wird. Da es patentiert ist liefert ausschließlich Becker Marine Systems in Hamburg-Harburg.
  • Schilling-Ruder: Das Ruder hat kein herkömmliches Profil sondern eine abgeschnittene Hinterseite mit zwei Abrisskanten.
  • Costa-Birne: Eine torpedoförmige Verdickung des Ruders Propellerstrahl.
  • Kort-Düse: eine schwenkbare Düse um den anstelle eines Ruders.
  • Twisted Spade Rudder: Obere und untere der Vorkante sind gegeneinander verdreht um sich Drall im Propellerstrahl anzupassen. Absicht sind geringere bei Geradeausfahrt nicht eine bessere Ruderwirkung.

Begriffsklärung

Umgangssprachlich wird der Begriff "Ruder" oft verwendet um einen Riemen oder ein Skull zu bezeichnen. Richtig ist dagegen die "Rudern" für die Bedienung eines Riemens oder Die Bedienung eines Ruders heißt "Steuern".

Kein Ruder im obigen Sinne ist Bugstrahlruder . Der Name bezeichnet aber dennoch korrekt Einrichtung zum seitlichen Bewegen des (hier vorderen)

Steuermann ist hingegen die alte aber noch gebräuchliche Bezeichnung für den nautischen Wachoffizier .

Auch bei Flugzeugen spricht man bei den Leiteinrichtungen von Ruder . Dabei gibt es ein Höhenruder und ein Seitenruder die verstellt werden wenn man eine oder eine Richtungsänderung durchführen will.

Siehe auch

Navigation

Weblinks

Becker Marine Systems




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