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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenFreitag, 31. Oktober 2014 

Rudolf Augstein


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Rudolf Augstein (* 5. November 1923 in Hannover ; † 7. November 2002 in Hamburg ) war ein deutscher Journalist Verleger und Publizist .

Im Zweiten Weltkrieg war er Funker und Artilleriebeobachter in Deutschen Wehrmacht .

1947 wurde er in Hannover Gründer und Herausgeber des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" . Dieses später nach Hamburg umgezogene Magazin deckte zahlreiche bundesdeutsche Skandale den 50er und 60er Jahren auf und wurde daraufhin "Sturmgeschütz der genannt. Wegen des Beitrages "Bedingt abwehrbereit" der " Spiegel-Affäre " auslöste wurde er am 26. Oktober 1962 verhaftet; diese Affäre zwang aber schließlich damaligen Verteidigungsminister Franz Josef Strauß zum Rücktritt.

Vom 13. Dezember 1972 bis 13. Dezember 1976 war Augstein für das Land Nordrhein-Westfalen zwei Wahlperioden lang Abgeordneter der Freien Demokratischen Partei (F.D.P.) im Deutschen Bundestag .

Für seine verdienstvolle Tätigkeit wurde er 2000 von 101 deutschen Journalisten zum "Journalisten Jahrhunderts" gewählt.

Rudolf Augstein starb am 7. November 2002 an den Folgen einer Lungenentzündung . Er wurde am 19. November in Keitum auf Sylt beerdigt (Sylt und sein Wohnhaus in waren der bevorzugte Urlaubsort von Rudolf Augstein.)

Seine Kinder Franziska Augstein und Jakob sind Redakteure bei der Süddeutschen Zeitung .

Er ist außerdem Ehrenbürger der Stadt Hamburg .

Inhaltsverzeichnis

Werke

Literatur

  • Rudolf Augstein: Schreiben was ist. von Jochen Bölsche Deutsche Verlags-Anstalt 2002 ISBN 3-421-05747-8
  • Rudolf Augstein. Ein Leben für Deutschland. von Otto Köhler ISBN 3-426-77709-6

Weblinks


Zitate

  • "Wer mich Zyniker nennt der ehrt mich. bin gerne Zyniker."
  • "Was der Leser nicht weiss macht ihn heiss."
  • "Wahrheit ist eine Waffe auf die man sein muss."



Bücher zum Thema Rudolf Augstein

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