Rudolf Franz Ferdinand Höß wurde am 25. November 1900 als Sohn frommer katholischer Eltern in Baden-Baden geboren. Höß' Vater wünschte dass sein Priester werden sollte und erdrückte ihn durch starren Prinzipien. Nach dem Tod des Vaters sich Höß freiwillig im Alter von 15 zur Armee und wurde in der Türkei eingesetzt wo er bereits im Alter 17 Jahren als Unteroffizier mit dem Eisernen Kreuz I. und II. Klasse ausgezeichnet wurde.
In den folgenden Jahren betätigte Höß in der Landwirtschaft und gehörte verschiedenen Bünden zum Beispiel dem Bund der Artamanen an. 1934 forderte Heinrich Himmler ihn auf der SS beizutreten. In diesem Jahr wurde er Block- und Rapportführer im KZ Dachau eingesetzt. 1938 wurde er Adjutant des Lagerkommandanten im Konzentrationslager Sachsenhausen und ab November 1938 Schutzhaftlagerführer im eines SS-Hauptsturmführers. Im Mai 1940 erfolgte seine Versetzung als Lagerkommandant nach Auschwitz . Diese Position hatte er bis zum November 1943 inne. Höß erwies sich in dieser als völlig emotionsloser und innerlich unberührter eiskalter Er war das Synonym des selbstdisziplinierten und Befehlsempfängers und Untertans.
In Auschwitz-Birkenau sorgte er für den reibungslosen Ablauf Massenmordes und rühmte sich als erster das Zyklon B "erfolgreich" eingesetzt zu haben. Schüsse und gingen Höß auf die Nerven während Gas unblutigen Tod verursachte was ihm "vernünftiger" und erschien. Ab Dezember 1943 war Höß als Leiter der Amtsgruppe im Wirtschafts- und Verwaltungshauptamt der SS (WVHA) tätig und 1944 noch einmal in Auschwitz wegen der der ungarischen Juden.
Im Mai 1945 tauchte er unter und gab sich Maat der Marine aus bis er 1946 von der britischen Militärpolizei verhaftet wurde im Juni an Polen ausgeliefert wurde. Am 2. April 1947 verurteilte man Höß in Warschau zum Tode und henkte ihn am April 1947 vor seiner ehemaligen Residenz in Zuvor sagte er noch im Nürnberger Haupt-Kriegsverbrecherprozess Ernst Kaltenbrunner anschließend im IG-Farben -Prozess für den Chef des WVHA Oswald aus.
Ich Rudolf Franz Ferdinand Höß sage nach rechtmäßiger Vereidigung aus und erkläre wie folgt:
Ich bin sechsundvierzig Jahre alt und Mitglied NSDAP seit 1922 Mitglied der SS seit Mitglied der Waffen-SS seit 1939. Ich war ab 1. Dezember 1934 des SS-Wachverbandes des Totenkopfverbandes.
Seit 1934 hatte ich unausgesetzt in der von Konzentrationslagern zu tun und tat Dienst Dachau bis 1938; dann als Adjutant in von 1938 bis zum 1. Mai 1940 welcher Zeit ich zum Kommandanten von Auschwitz wurde.
Ich befehligte Auschwitz bis zum 1. Dezember und schätze dass mindestens 2.500.000 Opfer dort Vergasung und Verbrennen hingerichtet und ausgerottet wurden; eine weitere halbe Million starben durch Hunger Krankheit was eine Gesamtzahl von ungefähr 3.000.000 ausmacht. Diese Zahl stellt ungefähr 70 oder Prozent aller Personen dar die als Gefangene Auschwitz geschickt wurden; die übrigen wurden ausgesucht für Sklavenarbeit in den Industrien des Konzentrationslagers Unter den hingerichteten und verbrannten Personen befanden ungefähr 20 000 russische Kriegsgefangene (die früher der Gestapo aus den Gefängnissen der Kriegsgefangenen waren); diese wurden in Auschwitz den Wehrmacht-Transporten von regulären Offizieren und Mannschaften der Wehrmacht wurden ausgeliefert. Der Rest der Gesamtzahl der umfasste ungefähr 100.000 deutsche Juden und eine Anzahl von Einwohnern meistens Juden aus Holland Belgien Polen Ungarn Tschechoslowakei Griechenland oder anderen
Ungefähr 400.000 ungarische Juden wurden allein in im Sommer 1944 von uns hingerichtet.
Massenhinrichtungen durch Vergasung begannen im Laufe des 1941 und dauerten bis zum Herbst 1944. beaufsichtigte persönlich die Hinrichtungen in Auschwitz bis 1. Dezember 1943. [...]
Alle Massenhinrichtungen durch Vergasung fanden unter dem Befehl unter der Aufsicht und Verantwortlichkeit der statt. Ich erhielt unmittelbar von der RSHA Befehle zur Ausführung dieser Massenhinrichtungen.
Die "Endlösung" der jüdischen Frage bedeutete die Ausrottung aller Juden in Europa. Ich hatte Befehl Ausrottungserleichterungen in Auschwitz im Juni 1942 schaffen. Zu jener Zeit bestanden schon drei Vernichtungslager im Generalgouvernement: Belzec Treblinka und Wolzek.
Diese Lager befanden sich unter dem Einsatzkommando Sicherheitspolizei und des SD. Ich besuchte Treblinka festzustellen wie die Vernichtungen ausgeführt wurden. Der von Treblinka sagte mir dass er im eines halben Jahres 80 000 liquidiert hätte. hatte hauptsächlich mit der Liquidierung aller Juden dem Warschauer Ghetto zu tun. Er wandte an und nach seiner Ansicht waren seine nicht sehr wirksam. Als ich das Vernichtungsgebäude Auschwitz errichtete gebrauchte ich also Zyklon B kristallisierte Blausäure die wir in die Todeskammer eine kleine Öffnung einwarfen. Es dauerte 3 15 Minuten je nach den klimatischen Verhältnissen die Menschen in der Todeskammer zu töten. wussten wenn die Menschen tot waren weil Kreischen aufhörte. Wir warteten gewöhnlich eine halbe bevor wir die Türen öffneten und die entfernten. Nachdem die Leichen fortgebracht waren nahmen Sonderkommandos die Ringe ab und zogen das aus den Zähnen der Körper.
Eine andere Verbesserung gegenüber Treblinka war dass Gaskammern bauten die 2000 Menschen auf einmal konnte während die 10 Gaskammern in Treblinka je 200 Menschen fassten. Die Art und wie wir unsere Opfer auswählten war folgendermaßen: SS-Ärzte waren in Auschwitz tätig um die Gefangenentransporte zu untersuchen. Die Gefangenen mussten bei der Ärzte vorbeigehen der bei ihrem Vorbeimarsch Zeichen die Entscheidung fällte. Diejenigen die zur taugten wurden ins Lager geschickt.
Andere wurden sofort in die Vernichtungsanlagen geschickt. im zarten Alter wurden unterschiedslos vernichtet da Grund ihrer Jugend sie unfähig waren zu Noch eine andere Verbesserung die wir gegenüber machten war diejenige dass in Treblinka die fast immer wussten dass sie vernichtet werden während in Auschwitz wir uns bemühten die zum Narren zu halten indem sie glaubten sie ein Entlausungsverfahren durchzumachen hätten. Natürlich erkannten auch häufig unsere wahren Absichten und wir deswegen manchmal Aufruhr und Schwierigkeiten. Sehr häufig Frauen ihre Kinder unter den Kleidern verbergen wenn wir sie fanden wurden die Kinder zur Vernichtung hineingesandt. Wir sollten diese Vernichtungen Geheimen ausführen aber der faule und Übelkeit Gestank der von der ununterbrochenen Körperverbrennung ausging die ganze Gegend und alle Leute die den umliegenden Gemeinden lebten wussten dass in Vernichtungen im Gange waren.
Die obrigen Angaben sind wahr; diese Erklärung ich freiwillig und ohne Zwang ab. Nach der Angaben habe ich dieselben unterzeichnet und in Nürnberg Deutschland am fünften Tage des 1946.