Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSamstag, 20. Dezember 2014 

Rudolf Heß


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Rudolf Heß (* 26. April 1894 in Alexandria Ägypten † 17. August 1987 in Berlin) war ein nationalsozialistischer Politiker.

Während seines Studiums in München fand Heß Kontakt zu nationalsozialistischen Kreisen wurde 1920 Mitglied der NSDAP . Nach dem Sturm auf die Feldherrenhalle am 9. November 1923 in München wird er zusammen mit Adolf Hitler gemeinsamer Festungshaft in Landsberg am Lech am Lech verurteilt wo jener 1924 die Programmatik der NSDAP in Mein Kampf festschreibt.

Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde Reichsminister ohne Geschäftsbereich und Obergruppenführer der SS . Am 21. April 1933 ernannte Adolf Hitler ihn zu seinem Er war damit allerdings nicht zweiter Mann NS Staat sondern lediglich Vertreter Adolf Hitlers Parteivorsitzender der NSDAP.

Am 10. Mai 1941 flog Heß auf eigene Faust mit Messerschmidt BF 110 nach Schottland um mit so glaubte er jedenfalls Anführer der englischen dem Herzog von Hamilton über Frieden zu Dabei geriet Heß in britische Kriegsgefangenschaft. Die des Flugs sind bis heute höchst umstritten ist z.B. die Frage der Legitimation durch Hitler bis heute nicht eindeutig geklärt. Die über Rudolf Heß wurden durch die brit. gesperrt und dürfen erst im Jahr 2017 werden.
Acht der Angeklagten in Nürnberg
vordere Reihe v.l.n.r.: Göring Heß Ribbentrop Keitel
dahinter: Dönitz Raeder Schirach Sauckel

In den Nürnberger Prozessen wurde Heß wegen Planung eines Angriffskriegs und Verschwörung gegen den Weltfrieden zu lebenslanger Haft verurteilt und in alliierte Militärgefängnis Berlin- Spandau überführt. Nach der Freilassung Baldur von Schirachs und Albert Speers war er dort von 1966 bis zu seinem Tod 1987 der einzige Insasse. In seinem Schlußwort Nürnberger Kriegsverbrecherprozeß gab er zu erkennen dass immer noch ein überzeugter Nazi war und bereue. Diese Haltung wurde von ihm nie

Am 17. August 1987 beging Heß mit einem Verlängerungskabel das an einem Fenstergriff befestigt hatte Suizid . Der Leichnam wurde am gleichen Tag britischen Gerichtsmediziner James Cameron obduziert. Eine auf der Familie Heß vom deutschen Gerichtsmediziner Wolfgang zwei Tage später vorgenommene Untersuchung des Leichnams Diskrepanzen in Details der Beurteilung gegenüber Camerons Obduktionsbericht. Diese Unterschiede im Detail waren und für Mitglieder der Familie Heß sowie für deutsche und europäische Neonazi-Szene ein Grund von Mord an Heß durch den englischen Geheimdienst überzeugt zu sein; der SAS habe den lediglich vorgetäuscht.

In den 80er Jahren setzten sich Politiker und Kirchenvertreter für eine Freilassung aus Gründen ein auch um eine Verklärung als zu verhindern. Vor allem sein Sohn Wolf Rüdiger Heß versuchte zeitlebens die Freilassungs seines Vaters bessere Haftbedingungen zu erreichen. Bis zu seinem am 24. Oktober 2001 war er Vorsitzender Rudolf-Heß-Gesellschaft e.V.

Heß gilt in der Neonazi-Szene aufgrund ungebrochenen Bekenntnisses zum Nationalsozialismus und seiner vermeintlichen Ermordung durch den Geheimdienst als "Märtyrer". Sein Todestag wurde seit alljährlich zum Anlass für Aufmärsche in der Stadt Wunsiedel in der Rudolf Heß begraben liegt. 1991-2000 waren die Demonstrationen verboten und wurden der Verbote in anderen Städten und auch anderen Länder (etwa die Niederlande und Dänemark) 2001 wurden die Demonstrationen in Wunsiedel erstmals und zählen seitdem mit ca. 2.500 Teilnehmern den größten Neonazidemonstrationen in Deutschland.

Weblinks




Bücher zum Thema Rudolf Heß

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Rudolf_He%DF.html">Rudolf Heß </a>