Steiner studierte ab 1879 Biologie Chemie und Physik an der Hochschule Wien. 1883 arbeitete er an der "Deutschen Nationalliteratur" Johann Wolfgang von Goethe mit. Von 1884 bis 1890 ging er einer Tätigkeit als Privatleher und zwischen 1898 und 1900 war er Herausgeber des "Magazin für in Berlin und Lehrer an der Arbeiterbildungsschule.
1890 siedelte er zunächst nach Weimar über begann eine Mitarbeit an der Weimarer Goethe-Ausgabe so genannten "Sophien-Ausgabe" am Goethe-Archiv. 1897 zog er dann nach Berlin wo 1902 die Leitung der deutschen Sektion der Theosophischen Gesellschaft " übernahm; 1909 legte er in seinem Werk "Geheimwissenschaft" Ideengehalt der Anthroposophie nieder.
1913 trennte sich die deutsche Sektion von "Theosophischen Gesellschaft" und die "Anthroposophischen Gesellschaft" wurde der sich viele theosophische Gruppen in anderen anschlossen. Im selben Jahr erfolgte die Grundsteinlegung das " Goetheanum " in Dornach bei Basel ein "Haus Sprache" oder ein "Haus des Wortes" später "Hochschule für Geisteswissenschaft".
1914 heiratete Steiner seine Mitarbeiterin Marie von
1919 begann die Entwicklung der Waldorf-Pädagogik und die erste "Freie Waldorfschule" wurde Stuttgart gegründet. In der Sylvesternacht 1922 brennt das Goetheanum in Dornach völlig die Grundsteinlegung für das zweite größere Goetheanum 1924 nachdem 1923 die "Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft" neu gegründet
Rudolf Steiner und seine Frau haben 1903 - 1923 in Berlin-Schöneberg Motzstraße 30 gewohnt wo Gedenktafel an sie erinnert.
Zitate aus Steiners Werk führten zum Rassismusstreit
Ludwig Thiebens Monografie "Das Rätsel des Judentums" ; (...) Dieser Basler Buchskandal hat ein unserer Kulturgeschichte neu beleuchtet und soll im Fall dazu beitragen dass auch die Anthroposophie den unumkehrbaren Prozess der Selbstkritik einläutet nämlich bzw. Antisemitisches in der eigenen Traditionen wahrzunehmen aufzuarbeiten. (...)