Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Der Ruhrkampf oder die Ruhrbesetzung bezeichnet einen politisch-militärischen Konflikt im Ruhrgebiet 1923 . Er war eines der großen Probleme Krisenjahr der Weimarer Republik .
Nachdem am 9. Januar 1923 die beschloss dass Deutschland absichtlich die Lieferungen zurückhält am 11. Januar 1923 das Ruhrgebiet von französischen und belgischen Truppen mit anfangs 60.000 100.000 Mann besetzt. Ziel war die Reperationszahlungen in Kohle einzutreiben (Politik der "produktiven Pfänder"). Ruhrgebiet war das Zentrum der deutschen Schwerindustrie . Eine Besetzung des Ruhrgebiets traf sich mit Interessen Frankreichs an den links rheinischen Gebieten.
Die Besetzung löste einen Aufschrei nationaler im Deutschen Reich aus. Die Reichsregierung unter dem parteilosen Wilhelm Cuno rief die Bevölkerung zum "passiven Widerstand" Es wurden keine Reparationen mehr gezahlt Industrie und Verkehr wurden mit Generalstreiks teilweise lahm Betriebe und Behörden leisteten teilweise den Anordnungen Besatzer keine Folge. Frankreich reagierte darauf mit verhängten Strafen die mit unter bis zur aus dem Ruhrgebiet gingen. Inzwischen begingen ehemalige Freikorpsmitglieder und auch Kommunisten Sabotageakte und terroristische Anschläge gegen die Besatzer. wiederum reagierten mit Sühnemaßnahmen und Todesurteilen die eskalierte und forderte 137 Tote. Personen die Albert Leo Schlageter zum Tode verurteilt wurden wurden vom Volk als Märtyrer angesehen.
Während des passiven Widerstandes wurden die von etwa 2 Millionen Arbeiter des Ruhrgebiets Staat übernommen dazu wurde mehr Geld gedruckt. war das nicht tragbar da die Wirtschaftskrise verstärkte die Inflation in Deutschland und Produktions- und Steuerausfälle den Haushalt belasteten.