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Ruine


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Der Ausdruck Ruine (v. lat.: ruere stürzen) bezeichnet die stehen gebliebenen Überreste Gebäudes oder einer Gebäudeanlage.

Ursprünglich überließ man Ruinen entweder dem Zerfall oder man bezog ihre Reste in Konstruktion eines neuen Bauwerks am selben Ort ein oder aber man nutzte sie gleichsam Steinbruch und Materialspender für andere Bauten.

Antike Ruinen sind mit der Renaissance (um 1500) in das Interesse von und Kultur getreten.

Mit der Aufklärung und der Romantik gewann auch die mittelalterliche Ruine an Wertschätzung denn sie wurde sichtbares Zeugnis vergangener Zeiten mit historischer Bedeutung Ihr Anblick bot zum anderen ein emotionales an einer idealisierten Vergangenheit angesichts der als empfundenen fortschreitenden industriellen Revolution . Die Huldigung an die Ästhetik des kommt auch in der englischen Gartenbaukunst des 18. Jahrhunderts zum Ausdruck wo Parkanlagen als Landschaftsinszenierungen und mit künstlichen Ruinen ausgestattet wurden.

Zahlreiche Ruinen von Burgen Schlössern oder Klöstern gewannen im 19. Jahrhundert eine hohe teilweise symbolische Bedeutung z.B.: Wartburg .

Künstler der Romantik wie Caspar David Friedrich schufen sich mit der Darstellung vergänglicher (Eldena) unvergänglichen Ruhm.

Heute unterliegen viele Ruinen dem Denkmalschutz .

Neue Ruinen entstehen heute durch Kriege und durch Zerfall von Häusern. (Von letzterem der sarkastische Spruch: "Ruinen schaffen ohne Waffen" .)

Über den Abriss oder Wiederaufbau von gibt es viele Diskussionen. So wird die Frauenkirche in Dresden deren Ruine ursprünglich als Mahnmal gegen Krieg stehenbleiben sollte nachdem die Stadt aus neu errichtet wurde wieder aufgebaut.

Die Symbolhaftigkeit von Ruinen zeigt sich in den Worten der Nationalhymne der DDR : "Auferstanden aus Ruinen ..." .

Siehe auch:




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