1888 entdeckt der deutsche Physiker Heinrich Hertz die elektromagnetischen Wellen.
1892 wird im Reichstelegraphengesetz festgelegt dass die Hoheitssache des Staates sein soll.
1906 empfangen die mit Funkgeräten ausgestatteten Schiffe New Yorker Hafen klassische Musik und Bibelzitate - wird die Geburtsstunde des Runkdfunks als publizistisches genannt.
1933 wird der Rundfunk völlig verstaatlicht und das das wichtigste Propagandainstrument der Nationalsozialisten kontrolliert geleitet vom Propagandaministerium unter Joseph Goebbels .
Am 22. März 1935 wird der erste regelmäßige Fernsehprogrammbetrieb der aufgenommen; in Berlin Leipzig und Potsdam werden 28 öffentliche Fernsehstuben eingerichtet.
1936 können die Olympischen Spiele live von 160.000 Zuschauern am Bildschirm verfolgt werden; aufgezeichnet kann aus technischen Gründen allerdings noch nichts.
Ab 1940 wird im Rundfunk ein Einheitsprogramm ausgestrahlt im Laufe der Kriegsjahre sein Programm immer einschränken muss.
Am 7. Mai 1945 verkündet der letzte intakt verbliebene Sender Flensburg die bedingungslose Kapitulation.
1945 nutzen die Alliierten den Hörfunk bald Kontrolle der wirtschaftlichen und politischen Lage sowie Demokratisierung der deutschen Bevölkerung. In der amerikanischen werden dezentral mehrere Sender errichtet in der und britischen jeweils ein zentraler. Später sollte Rundfunk in den westlichen Besatzungszonen nach dem der britischen BBC neu organisiert werden da diese Form staatsfern und deshalb nicht mehr so einfach mißbrauchen zu sein schien.
Bis 2010 soll der Rundfunk in Deutschland komplett analoger auf digitale Übertragung umgestellt sein. Diese Vorgabe ist für den Hörfunk derzeit wieder in Frage gestellt.