Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 27. Mai 2012 

Rundfunkgeschichte


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.

Inhaltsverzeichnis

Die Anfänge

1888 entdeckt der deutsche Physiker Heinrich Hertz die elektromagnetischen Wellen.

1892 wird im Reichstelegraphengesetz festgelegt dass die Hoheitssache des Staates sein soll.

1906 empfangen die mit Funkgeräten ausgestatteten Schiffe New Yorker Hafen klassische Musik und Bibelzitate - wird die Geburtsstunde des Runkdfunks als publizistisches genannt.

Der Weg zum Massenmedium

1920 nimmt in Pittsburgh (USA) die erste kommerzielle Radiostation ihren Betrieb auf.

1923 am 6. April wird der ersten in Berlin gegründet sowie der Verband der in Berlin.

Am 29. Oktober 1923 wird die erste Unterhaltungssendung aus dem VOX-Haus ausgestrahlt wenige Tage später folgt die Nachrichtensendung .

Am 1. Januar 1924 beträgt die Zahl der Rundfunkteilnehmer 1580.

1924 werden die ersten Sender eröffnet: Frankfurt am Main I und München I ( 30. März ) Sender Hamburg I ( 2. Mai ) Sender Stuttgart I ( 10. Mai ) Sender Breslau I ( 26. Mai ) und Sender Königsberg I ( 14. Juni ).

Am 29. Mai findet die erste Rundfunkausstellung in Hamburg

Am 1. Januar 1925 beträgt die Zahl der Rundfunkteilnehmer: 548.749

Am 3. September 1926 wird der Funkturm in Berlin eingeweiht.

Der Rundfunk im Dritten Reich

1933 wird der Rundfunk völlig verstaatlicht und das das wichtigste Propagandainstrument der Nationalsozialisten kontrolliert geleitet vom Propagandaministerium unter Joseph Goebbels .

Am 22. März 1935 wird der erste regelmäßige Fernsehprogrammbetrieb der aufgenommen; in Berlin Leipzig und Potsdam werden 28 öffentliche Fernsehstuben eingerichtet.

1936 können die Olympischen Spiele live von 160.000 Zuschauern am Bildschirm verfolgt werden; aufgezeichnet kann aus technischen Gründen allerdings noch nichts.

Ab 1940 wird im Rundfunk ein Einheitsprogramm ausgestrahlt im Laufe der Kriegsjahre sein Programm immer einschränken muss.

Am 7. Mai 1945 verkündet der letzte intakt verbliebene Sender Flensburg die bedingungslose Kapitulation.

Der Wiederaufbau des Rundfunks

1945 nutzen die Alliierten den Hörfunk bald Kontrolle der wirtschaftlichen und politischen Lage sowie Demokratisierung der deutschen Bevölkerung. In der amerikanischen werden dezentral mehrere Sender errichtet in der und britischen jeweils ein zentraler. Später sollte Rundfunk in den westlichen Besatzungszonen nach dem der britischen BBC neu organisiert werden da diese Form staatsfern und deshalb nicht mehr so einfach mißbrauchen zu sein schien.

Zwischen 1948 und 1949 wurden durch die Landesrundfunkgesetze der Bayerische Rundfunk der Hessische Rundfunk Radio Bremen und der Süddeutsche Rundfunk gegründet.

1950 schließen sich alle Landesrundfunkanstalten zur Arbeitsgemeinschaft öffentlich-rechtlicher Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland ( ARD ) zusammen.

Weihnachten 1952 strahlt der NWDR das erste regelmäßige Fernsehprogramm der Nachkriegszeit

1953 wird im sogenannten Fernsehvertrag vereinbart zukünftig gemeinsames Fernsehprogramm der ARD zu veranstalten.

1956 läuft die erste Werbesendung in Deutschland.

1961 wird das Zweite Deutsche Fernsehen ( ZDF ) durch einen Staatsvertrag gegründet.

Am 1. April 1963 nimmt das ZDF den Fernsehbetrieb auf.

1964 strahlt der Bayerische Rundfunk als erste Anstalt ein Drittes Fernsehprogramm

Ab 1967 gibt es in der BRD Farbfernsehen .

1977 wird auf der Funkausstellung Berlin Videotext und Bildschirmtext vorgestellt.

1978 kommen die ersten Videorecorder auf den deutschen Markt.

Das duale Rundfunksystem

Anfang 1984 nehmen Sat 1 (bis 1985 unter dem Namen PKS) RTL als erste private Fernsehprogramm den Betrieb

Das triale Rundfunksystem

Am 23. Juli 1988 wird mit Radio Dreyeckland in Freiburg das erste deutsche freie Radio legalisiert nachdem eine juristische Verfolgung des Piratenradios aussichtslos wurde. In der Schweiz ging am 14. November 1983 das freie Radio Radio LoRa in Zürich auf Sendung.

Zukunft

Bis 2010 soll der Rundfunk in Deutschland komplett analoger auf digitale Übertragung umgestellt sein. Diese Vorgabe ist für den Hörfunk derzeit wieder in Frage gestellt.

Literatur

  • Stuiber Heinz-Werner: Massenmedien in Deutschland. Band Rundfunk. UVK Medien Koblenz 1998.




Bücher zum Thema Rundfunkgeschichte

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Rundfunkgeschichte.html">Rundfunkgeschichte </a>