Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Der Begriff Russlanddeutsche ist ein Sammelbegriff für die deutschstämmigen Menschen in Russland . Umgangssprachlich werden auch die deutschstämmigen Einwohner anderen ehemaligen Sowjetrepubliken als "Russlanddeutsche" bezeichnet obwohl korrekterweise als "Ukrainedeutsche" "Kasachstandeutsche" etc. bezeichnet werden Es handelt sich um eine regional ursprünglich verteilte Gruppe ( Wolgadeutsche Wolhyniendeutsche Bessarabiendeutsche Krimdeutsche Baltendeutsche Kaukasiendeutsche). Heute leben noch etwa 800.000 in der Russischen Föderation (stark sinkende Tendenz).
Nach Beginn des Krieges von Deutschland die Sowjetunion wurden 1.209.430 Russlanddeutsche entsprechend des Erlasses des Obersten Sowjets vom 28. August 1941 innerhalb weniger unter dem Vorwurf der Kollaboration mit Hitlerdeutschland den europäischen Teilen der Sowjetunion nach Osten vorwiegend Sibirien Kasachstan und in den Ural in sogenannte Sondersiedlungen deportiert. Gleichzeitig wurden ihre Rechte aberkannt und ihr Eigentum bis auf geringes Handgepäck eingezogen. Die meisten von ihnen im Alter zwischen 14 und 60 Jahren mussten in Arbeitslagern unter unmenschlichen Bedingungen arbeiten. hunderttausend – die nicht ermittelte Zahl schwankt 500.000 – starben in dieser Zeit vor an schlechten Arbeits- Lebens- oder medizinischen Bedingungen.
Erst 1955 wurde das Regime der aufgehoben. Ab dieser Zeit durften sie wieder Wohnort nach Wunsch suchen aber nicht in früheren Siedlungsgebieten. Am 29. August 1964 wurden Russlanddeutschen durch ein – allerdings damals nicht – Dekret des Obersten Sowjets rehabilitiert. In 60er Jahren des 20. Jahrhunderts begann auch langsam die Ausreise von in die Heimat ihrer Ahnen nach Deutschland. allem siedelten sie in die Bundesrepublik um. auch in der DDR fanden einige Familien neue Heimat. Erst in den 80er Jahren vor allem nach dem Zerfall der Sowjetunion der Strom der Aussiedler nach Deutschland gewaltig