Ruthenium ist ein hartes sprödes grauweisses der Platingruppe das in vier Kristall-Modifikationen vorkommt. Bei Raumtemperatur behält es seine metallisch Oberfläche und läuft nicht an. Beim Glühen Sauerstoffstrom bildet sich flüchtiges unbeständiges und giftiges das durch Lichteinwirkung explosiv in Rutheniumdioxid und zerfallen kann. Ruthenium ist in allen mineralischen Säuren von 100 °C beständig löst sich aber Alkalischmelzen besonders wenn zusätzlich oxidierend wirkende Verunreinigungen Natriumperoxid Na 2 O 2 und Natriumchlorat NaClO 3 vorhanden sind. Bei höheren Temperaturen wird auch von Halogenen oxidiert. Zum Härten von Platin und Palladium es in kleinen Mengen zulegiert. In Titanlegierungen eine Konzentration von 0 1% Ruthenium die drastisch.
Plattierungen aus Ruthenium können elektrolytisch wie durch thermische Zersetzung hergestellt werden. Eine Ruthenium-Molydän-Legierung ist supraleitend. Die Sprungtemperatur 10 6 K. Ruthenium kommt in den Oxidationsstufen -2 +1 bis +8 vor meist aber nur Stufen +2 +3 und +4.
Ruthenium (lateinisch Ruthenia für Russland oder Klein-Russland oder Ukraine?) 1844 von Karl Ernst Claus entdeckt und isoliert. Er zeigte das in Königswasser unlösliche Rückstand von Rohplatin eine eines neuen Elementes enthielt.
Jöns Jakob Berzelius and Gottfried Osann entdeckten Ruthenium schon 1827 . Auch sie lösten Rohplatin in Königswasser untersuchten den unlöslichen Rückstand. Während Berzelius kein Metall fand war Osann überzeugt gleich drei Metalle gefunden zu haben. Einem gab er namen Ruthenium.
Ebenso könnte der polnische Chemiker Jedrzej das Element 44 das er Vestium nannte 1807 aus Platinerz gewonnen haben. Arbeiten wurden aber nie bestätigt. Später zog seinen Anspruch auf Entdeckung eines neuen Elementes
Normalerweise kommt Ruthenium in Platinerzen aus Ural sowie Nord- und Südamerika verschwistert mit Elementen der Platingruppe vor. Kleine aber komerziell Vorkommen gibt es auch in Sudbury Ontario und in südafrikanischen Pyroxinit Lagerstätten.
Meallisches Rutheniumpulver wird in einem komplexen durch Reduktion von Ammonium-Ruthenium-Chlorid durch Wasserstoff hergestellt. Verdichtung zum kompakten Metall erfolgt durch pulvermetallurgische oder durch Lichtbogenverschweißung unter Argon als Schutzgas.
Rutheniumverbindungen sind den Cadmiumverbindungen sehr ähnlich. existieren mindestens acht Oxidationsstufen. Meist liegt es in den Stufen +2 +3 und +4
Rutheniumtetraoxid RuO 4 ist wie das Osmiumtetraoxid hochtoxisch und Ruthenium hat keine biologische Funktion. Es Hautflecken und reichert sich im Knochen an. ist es krebserregend.