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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDienstag, 25. November 2014 

Säure-Base-Titration


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Das Ziel einer Säure-Base-Titration ist es die Stoffmengenkonzentration c in mol /l einer Säure bzw. Base unbekannter Konzentration zu bestimmen.

Man nutzt dabei die Idee das saure und eine basische Lösung sich gegenseitig wenn man sie in richtiger Menge zusammengibt.

Beispiel: Es wird zu Salzsäure unbekannter Konzentration einer Bürette Natronlauge mit bekannter Konzentration hinzugetropft. der Menge der eingesetzten Salzsäure und verbrauchten an Natronlauge kann die Konzentration der Salzsäure werden.

Um den Endpunkt der Titration festzustellen gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Inhaltsverzeichnis

Titration mit Indikator

Vorgehensweise bei der Titration von Salzsäure mit mit Bromthymolblau

Mit einer Pipette werden 25 ml der Salzsäure-Lösung Vorratsflasche und in einen 200-ml- Weithalserlenmeyerkolben gegeben. Man verdünnt die Lösung mit destiliertem Wasser auf circa 100 ml. Man einige Tropfen des Indikators Bromthymolblau hinein.

Die Bürette wird bis etwas über oberste Marke mit Natronlauge der Konzentration c 1 mol/l gefüllt. Die Büretten haben häufig der Hinterseite einen blauen Streifen (Schellbachstreifen). An Stelle an der er sich verjüngt ist Flüssigkeitsniveau abzulesen. Man muss darauf achten dass daneben fließt und dann die Bürette genau 0 ml einstellen (Überschuss in ein Becherglas lassen).

Dann wird der Erlenmeyerkolben mit der unbekannter Konzentration unter die Bürette auf ein Blatt gestellt. Dazu verwendet man nach Möglichkeit elektrischen Rührer um einen Farbumschlag rechtzeitig zu Nun läßt man die Natronlauge langsam tropfenweise die Säure-Lösung hineinlaufen. Nach einiger Zeit färbt der Indikator dort wo der Natronlauge hintropft verschwindet aber wieder wenn das Gemisch umgerührt

Gegen Ende der Titration braucht der des Bromthymolblau immer länger bis er verschwunden Entsprechend langsam muss man vorgehen bzw. warten. dies der Fall ist gibt man die nur noch in einzelnen Tropfen zu. Wenn Farbe sich nicht mehr ändert muss man Verbrauch an Natronlauge ablesen.

Man muss die eingesetzte Stoffmenge Natronlauge

<math>n(NaOH) = c(NaOH) \cdot V(NaOH)</math>

Die Reaktionsgleichung der Neutralisation lautet:

<math>H_3O^+ + Cl^- + Na^+ + OH^-\rightarrow + Cl^- + 2 H_2O</math>

Also reagiert Salzsäure mit Natronlauge im eins zu eins:

<math>n(NaOH) : n(HCl) = 1 : 1</math>

Daraus lässt sich die Stoffmenge an Salzsäure bestimmen und aufgrund der abgemessenen Menge deren Konzentration:

<math>c(HCl) = {{n(HCl)} \over {V(HCl)}}</math>

Welchen Indikator soll man verwenden?

Die Wahl des Indikators hängt von Säure und der Base ab die man reagieren lässt. Bei dem Beispiel der Titration Salzsäure mit Natronlauge (starke Säure mit starker verwendet man den Indikator Bromthymolblau da dieser Farbe etwa bei einem pH-Wert von 7 wechselt. Und das der der eine Mischung von gleichen Mengen an und Natronlauge hat.

Soll man dagegen die Konzentration von Säuren wie Essigsäure und Ameisensäure mit Hilfe Natronlauge bestimmen so verwendet man den Indikator der seine Farbe von farblos nach rosa bei einem pH-Wert von 10 wechselt. Das nötig da eine Mischung von gleichen Mengen Essigsäure und Natronlauge leicht basisch ist.

Wie genau ist die Titration mit Indikator?

Bei der Endpunktsbestimmung gibt es einige Vor allem die Feststellung des Umschlagpunktes des bringt eine große Ungenauigkeit mit sich abhängig Farbumschlag (abrupt oder sehr schleichend deutlich unterschiedene oder ähnlich Farbe...) des Indikators.

Durch geschickte Wahl des passenden Indikators einer Kombination mehrerer Indikatoren kann man die jedoch meist sehr genau bestimmen.

Titration mit pH-Elektrode

Titration mit Computer



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