1924 wurde in Stuttgart die "Süddeutsche Rundfunk (SÜRAG) gegründet welche am 11. Mai 1924 der ersten Radiosendung den Sendebetrieb aufnahm. 1925 die Gesellschaft der "Deutschen Reichsrundfunk-Gesellschaft" bei. 1930 nahm die Süddeutsche Rundfunk AG in Mühlacker (heute im Enzkreis ) einen Mittelwellensender in Betrieb. Es war erste deutsche Großrundfunksender. 1933 wurde die Süddeutsche AG in eine GmbH umgewandelt doch bereits ein Jahr später die GmbH wieder aufgelöst und der Stuttgarter als "Reichssender Stuttgart" Teil des Großdeutschen Rundfunks. sendete bis 5. April 1945.
Am 3. Juni 1945 wurde durch die amerikanische Besatzung der Sender "Radio Stuttgart" eingerichtet täglich über Mittelwelle ein mehrstündiges Programm verbreitete. erhielt der Sender einen deutschen Intendanten. 1949 der Sender "Radio Stuttgart" in eine Anstalt des öffentlichen Rechts für das Land Württemberg-Baden überführt und trug sodann den Namen Rundfunk". Ein Jahr später war er Gründungsmitglied ARD welcher er bis zur Fusion mit SWF 1998 angehörte. Auch nach Bildung des Landes Baden-Württemberg 1952 war der SDR Landesrundfunkanstalt für den Teil des Landes. Baden-Württemberg war somit für Jahre das einzige Bundesland das zwei öffentlich-rechtliche hatte (SDR und SWF). Dieser Zustand wurde mit der Fusion beider Sender 1998 beendet.
Der SDR strahlte bis 1950 nur Hörfunkprogramm aus (später als SDR 1 bzw. Südfunk 1 bezeichnet). Dann nahm 2. Hörfunkprogramm SDR 2 bzw. Südfunk 2 über UKW seinen Sendebetrieb auf. Am 1. November folgte ebenfalls über UKW zunächst als "Gastarbeiterprogramm" 3. Hörfunkprogramm SDR 3 das ab 1. Oktober 1979 als und Servicewelle zum Vollprogramm ausgebaut wurde. Zeitweilig es auch unter dem Namen "Radio 3 Stuttgart" auf Sendung.
Am 5. April 1969 startete der zusammen mit dem Südwestfunk (SWF) und dem Rundfunk (SR) für die Bundesländer Baden-Württemberg Rheinland-Pfalz für das Saarland das Dritte Fernsehprogramm "Südwest 3" . Es war das letzte seiner Art Deutschland (ohne die Programme aus den neuen Das Programm wurde Zug um Zug zum ausgebaut (seit 1971 tägliche Sendungen). In der Austastlücke dieses Programms startete SDR 1984 sein regionales Videotext -Angebot unter der Bezeichnung "Südfunk-Text" das später mit dem gleichzeitig gestarteten zum "Südwest-Text" zusammen geführt wurde (Veranstaltungsort ist das Landesfunkhaus in Mainz).
In den 1980er Jahren startete das 4. Hörfunkprogramm SDR 4 das überwiegend Gastarbeiterprogramme ausstrahlte und Großveranstaltungen
Am 1. Januar 1991 wurde das 2. Hörfunkprogramm SDR 2 dem 2. Hörfunkprogramm des Südwestfunks (SWF 2) neuen Kulturkanal "S 2 Kultur" verschmolzen. Zur gleichen Zeit nahm das gemeinsam mit dem SWF veranstaltete 4. Hörfunkprogramm "S 4 Baden-Württemberg" seinen Sendebetrieb auf. In diesem Programm das Programm SDR 4 auf.
Am 17. Mai 1997 startete der SDR zusammen mit dem das Jugendmultimedium DAS DING im Rahmen des Baden-Württemberg. Es handelt sich um ein digitales für Jugendliche zwischen 14 und 24 Jahren über UKW DAB und ADR sowie im Internet verbreitet wird. DAS DING verbindet die Medien Hörfunk Fernsehen und zu einem neuartigen Angebot.
Alle Programme des SDR sendeten noch 30. August 1998 . Am 1. September 1998 nahmen die des SWR ihren Sendebetrieb auf. SDR 1 in SWR 1 Baden-Württemberg auf S 2 Kultur wurde in SWR 2 überführt SDR 3 ging in SWR 3 auf und S 4 Baden-Württemberg wurde SWR 4 Baden-Württemberg überführt. Das Jugendprogramm DAS DING wurde vom SWR weiter geführt. Das Dritte Fernsehprogramm "Südwest 3" wurde die beiden Programme "Südwest BW" und "Südwest RP" heute "Südwest Fernsehen" überführt.