Bis 1945 gab es für das spätere Sendegebiet "Südwestfunks" keine eigenständige Rundfunkanstalt. Das Gebiet gehörte Einzugsbereich der Sendegesellschaften bzw. Reichssender in Frankfurt Main München und Stuttgart. 1946 wurde durch französische Besatzung der Sender "Radio Koblenz" errichtet kurze Zeit später die Rundfunkanstalt für die Besatzungszone wurde. 1949 wurde der Sender in Hände übergeben und unter dem Namen "Südwestfunk" Anstalt des öffentlichen Rechts für die Länder Baden Württemberg-Hohenzollern und Rheinland-Pfalz . Ein Jahr später war er Gründungsmitglied ARD welcher er bis zur Fusion mit SDR 1998 angehörte. Auch nach Bildung des Landes Baden-Württemberg 1952 war der SWF neben Rheinland-Pfalz auch für den südlichen Teil. Baden-Württemberg war somit viele Jahre das einzige Bundesland das zwei Landesrundfunkanstalten hatte (SDR und SWF). Dieser Zustand erst mit der Fusion beider Sender 1998
Der SWF strahlte bis 1951 nur ein Hörfunkprogramm aus (später als SWF 1 bezeichnet). Dann nahm das 2. Hörfunkprogramm SWF 2 über UKW seinen Sendebetrieb auf. Am 3. August 1964 folgte ebenfalls über UKW zunächst als das 3. Hörfunkprogramm SWF 3 das in den 1970er Jahren zur Musik- und Servicewelle ausgebaut weiterentwickelt wurde.
Am 5. April 1969 startete der SWF zusammen mit dem Rundfunk (SDR) und dem Saarländischen Rundfunk (SR) die Bundesländer Baden-Württemberg Rheinland-Pfalz und für das das Dritte Fernsehprogramm "Südwest 3" . Das Programm wurde Zug um Zug Vollprogramm ausgebaut (seit 1971 tägliche Sendungen).
In der Austastlücke dieses Programms startete SWF 1984 sein regionales Videotext -Angebot unter der Bezeichnung "SWF-Text" das später mit dem gleichzeitig gestarteten zum "Südwest-Text" zusammen geführt wurde (Veranstaltungsort ist das Landesfunkhaus in Mainz).
Am 1. Januar 1991 wurde das 2. Hörfunkprogramm SWF 2 dem 2. Hörfunkprogramm des Süddeutschen Rundfunks (SDR zum neuen Kulturkanal "S 2 Kultur" verschmolzen. Zur gleichen Zeit nahm das gemeinsam mit dem SDR veranstaltete 4. Hörfunkprogramm "S 4 Baden-Württemberg" seinen Sendebetrieb auf. Als Pendant zu 4. Hörfunkprogramm für Baden-Württemberg startete der SWF 1. Dezember 1991 sein Landesprogramm SWF 4 Rheinland-Pfalz .
Am 17. Mai 1997 startete der SWF zusammen mit dem das Jugendmultimedium DASDING im Rahmen des DAB-Pilotprojekts Baden-Württemberg. Es sich um ein digitales 24-Stunden-Angebot für Jugendliche 14 und 24 Jahren das über UKW DAB und ADR sowie im Internet verbreitet wird. DASDING verbindet die Medien Fernsehen und Internet zu einem neuartigen Angebot.
Alle Programme des SWF sendeten noch 30. August 1998 . Am 1. September 1998 nahmen die des SWR ihren Sendebetrieb auf. SWF 1 in SWR 1 Baden-Württemberg bzw. SWR 1 Rheinland-Pfalz auf S 2 Kultur wurde in SWR 2 überführt SWF 3 ging in SWR 3 auf S 4 Baden-Württemberg wurde in SWR 4 Baden-Württemberg überführt und SWF 4 Rheinland-Pfalz wurde SWR 4 Rheinland-Pfalz überführt. Das Jugendprogramm DASDING wurde vom SWR weiter geführt. Das Dritte Fernsehprogramm "Südwest 3" wurde die beiden Programme "Südwest BW" und "Südwest RP" heute "Südwest Fernsehen" überführt.