Die Saami sind seit etwa 10.000 in der Region anwesend. Traditionell leben sie Jagd Fischerei und Rentierzucht (halb nomadisch ). Erst seit dem 10. Jahrhundert kamen die Saami mit anderen sich Skandinavien verbreitenden Völkern ( Finnen Russen Schweden Norweger) in Kontakt. Seit dem 17. Jahrhundert drangen besonders Schweden und Norweger nach vor. Mit der Entdeckung von Silbervorkommen wurden viele Saami zu Bergleuten. Im 18. Jahrhundert mit dem Aufkommen amerikanischer Importe wurden und Fellhandel für die Saami unrentabel. Daher viele Saami des Landesinneren zur Rentierzucht über. Um ihnen zu ermöglichen den auf ihren Frühjahrs- und Herbstwanderungen zu folgen ihnen der norwegisch-schwedische Grenzvertrag von 1751 das Recht ein die Grenzen mit Herden zu überschreiten.
Die Lebensweise der verbliebenen heute noch von der Rentierzucht lebenden Saami ist zunehmend Konflikten mit privaten Landbesitzern bedroht die ihnen Zugang zu den traditionellen Winterweiden versagen speziell Schweden müssen die Saami noch immer um Anerkennung ihrer Rechte kämpfen. 1956 gründeten Saami aus Finnland Norwegen und Schweden als Interessenvertretung den Nordischen Saami-Rat.
Zur Kultur der Saami gehört die des in Europa einzigartigen Joik -Gesangs.
Der deutsche Völkerkundler Erich Wustmann hat viele Jahre in Lappland gelebt mehrere Filme und Bücher über Lappland und Samen veröffentlicht.