Saarbrücken (französisch Sarrebruck ) ist die Landeshauptstadt größte Stadt und Großstadt (seit 1909 ) des Saarlandes . Die Universitätsstadt ist das politische wirtschaftliche kulturelle Zentrum des Saarlandes. Sie bildet das Oberzentrum des Landes und ist Sitz des Saarbrücken einer kommunalen Gebietskörperschaft besonderer Art vergleichbar Landkreis.
Nächst gelegene größere Städte sind Trier 63 km nordnordöstlich) Luxemburg (L)(ca. 80 km Nancy (F)(südlich) Metz (F)(südwestlich) Karlsruhe (ca. 100 km östlich) und Mannheim (ca. 120 km nordöstlich) außerdem Reims km westlich) und Paris (F) (400 km
Saarbrücken liegt in einer durch die geschaffenen breiten Talaue und weiten Terassenflächen des Die nördliche Talrand wird von einer langen von Höhenvorsprüngen besäumt. Am südlichen Stadtrand ziehen die Höhen des Stiftswaldes und des Roten hin.
Beschreibung : Innerhalb eines von Schwarz und Silber Schildbordes unter gespaltenem silbernen Schildhaupt - darin eine rote Rose mit goldenem Samen und Kelchblättern links schräggekreuzt ein schwarzer Schlägel und schwarzes Eisen unter den Stielenden eine gestürzte Zange - in Blau ein goldgekrönter goldbewehrter rotgezungter silberner Löwe bewinkelt von vier silbernen Die Stadtfarben sind Blau-Weiß. Bedeutung : Die Stadt Saarbrücken die 1909 durch der Städte Saarbrücken St. Johann und Malstatt-Burbach erhielt dieses Wappen im Jahre 1911 durch Wilhelm II. wobei das Wappen als Brustschild Adlers abgebildet war. Es wurde auch als bezeichnet. Der Wappenschild allein wurde als "Siegelwappen" Auch die 1974 durch die Gebietsreform vergrößerte Saarbrücken entschied sich für die Beibehaltung des Wappens in leicht veränderter Form. Die Wappensymbole aus den Wappen der drei früheren Städte Die Rose entstammt dem Wappen von St. Schlägel Eisen und Zange entstammen dem Wappen Malstatt-Burbach und der Löwe entstammt dem alten Wappen.
Saarbrücken wird in einer Schenkungsurkunde Kaisers Otto III. im Jahre 999 erstmals als Königsburg „castellum Sarabrucca“ erwähnt. 1120 entsteht die Grafschaft Saarbrücken in welcher in der Umgebung der Burg durch Ansiedlung Burgmannen Händlern und Schutzsuchenden die Siedlung Saarbrücken 1353 fällt Saarbrücken an das Haus_Nassau .
1575 wird in der Grafschaft Nassau-Saarbrücken die Reformation nach lutherischem Bekenntnis eingeführt. Nach dem von Wilhelm-Heinrich im Jahr 1741 erlebt die Stadt einen ungeheueren wirtschaftlichen Steinkohlengruben werden verstaatlicht Eisenschmelzen entstehen. Ferner entsteht barocke Residenzschloss Saarbrücken und zahlreiche andere Bauten. 1775 wird die Ludwigskirche einer der bedeutendsten Barockbauten Deutschlands und Wahrzeichen der Stadt Saarbrücken beendet.
1793 wird die Stadt von französischen Revolutionstruppen das Barockschloss geplündert und niedergebrannt. Durch die von Campo Formio und Lunéville 1797 / 1801 kommt die Grafschaft Saarbrücken zu Frankreich .
Im Jahre 1815 kommt das Gebiet an das Königreich Preußen . Dieser bildet im Raum Saarbrücken die Saarbrücken mit den Stadtgemeinden Saarbrücken und St. sowie den Landgemeinden Malstatt Burbach Brebach und Saarbrücken wird Sitz eines Landkreises innerhalb des Regierungsbezirks Trier der Provinz Großherzogtum Niederrhein die 1822 in der Rheinprovinz aufgeht. Sprachgeschichtlich kommt es zwischen dem des 17. und Mitte des 19. Jahrhundert der wechselnden politischen Einflüsse zu einer Verschiebung moselfränkischen zum rheinfränkischen Dialekt schließlich zu einem Stadtdiakelt. Zwischen 1897 und 1900 wird das Rathaus St. Johann erbaut später das Rathaus der Großstadt Saarbrücken wird.
Durch Vertrag vom 5.12. 1908 werden die selbständigen Städte Saarbrücken St. und Malstatt-Burbach mit Wirkung vom 1. April 1909 zu einer Stadt mit dem Namen vereinigt. Die bisherige Stadt Saarbrücken wird künftig der Bezeichnung Alt-Saarbrücken geführt. Die neue Stadt hat bei ihrer Gründung ca. 105.000 Einwohner ist damit die fünftgrößte linksrheinische deutsche Großstadt . Gleichzeitig scheidet die Stadt Saarbrücken aus Landkreis Saarbrücken aus und wird eine kreisfreie Stadt . Der Streit über den zu wählenden Saarbrücken oder St. Johann führte zu einem ganzen Deutschen Reich belächelten Skandal. Die Bürgermeister beiden Städte entschieden die Namensgebung in einem unter Ehrenmänner. Beide überlebten aber Duelle wurden in Deutschland endgültig verboten.
Infolge der Bestimmungen des Friedensvertrags von im Jahr 1919 wird das Saarland und mit ihm Stadt Saarbrücken unter die Verwaltung des Völkerbundes gestellt. Durch eine Volksabstimmung im Jahre 1935 entscheidet sich die Bevölkerung wieder für Anschluss des Saarlandes an Deutschland.
Markttag in Saarbrücken
Im Zweiten Weltkrieg wird Saarbrücken durch Bombenangriffe 2.-4. Oktober stark zerstört. Im Mai 1945 wird die Stadt wie das gesamte unter französische Militärregierung gestellt. Zwei Jahre später wird das ein autonomer Staat mit der Hauptstadt Saarbrücken. Bevölkerung lehnt 1955 das Saarstatut ab. Statt dessen wird das Land 1957 elftes Bundesland (incl. Berlin) der Bundesrepublik Deutschland .
Mit der Kreis- und Gebietsreform 1974 wird Saarbrücken um 11 umliegende Städte Gemeinden vergrößert. Die Einwohnerzahl verdoppelt sich nahezu. wird die bislang kreisfreie Stadt mit dem Saarbrücken zum Stadtverband Saarbrücken vereinigt. Damit entsteht erstmals in Deutschland Kommunalverband besonderer Art der einem Landkreis vergleichbar
Zum 1. April 2004 tritt der auch in der zweiten wegen Untreue verurteilte Saarbrücker Oberbürgermeister Hajo Hoffmann nachdem er bereits im August 2002 von seinem Amt suspendiert wurde. Der sorgte bundesweit für Schlagzeilen da er für Bau seines Privathauses Rechnungen für Bauleistungen und Anlage des Gartens zunächst nicht selbst bezahlte diese von der städtischen Siedlungsgesellschaft bezahlt wurden.
Das Gebiet der heutigen Stadt Saarbrücken anfangs zur Diözese Metz in Lothringen bzw. Erzbistum Trier. Die Grenze verlief zwischen Saarbrücken St. Johann einerseits sowie Malstatt und Burbach Im Jahre 1575 führte Graf Philipp III. von Nassau-Saarbrücken Reformation nach lutherischem Bekenntnis ein. Daher war heutige Stadtgebiet über viele Jahrhunderte vorwiegend evangelisch. dem 17. Jahrhundert gab es neben lutherischen auch eine reformierte Pfarrei. Nach dem Übergang Preußen im Jahre 1815 wurde Saarbrücken Teil der späteren Rheinprovinz . Die evangelischen Kirchengemeinden gehören seither - sie nicht Glieder einer Freikirche sind - Evangelischen Kirche im Rheinland . Innerhalb dieser gehören sie zum "Kirchenkreis
Der erste katholische Gottesdienst im heutigen Saarbrückens wurde erst wieder 1680 in einer Notkirche in St. Johann Die erste katholische Pfarrei wurde aber erst in St. Johann errichtet. Hier stand auch Kirche zu der alle Katholiken des heutigen gehörten. In Saarbrücken selbst entstand dann erst Jahre 1885 eine weitere katholische Kirche. Heute die römisch-katholischen Bewohner der Stadt zu den Dekanaten I II und III des Bistums Trier .
An der Spitze der Städte Saarbrücken St. Johann standen über die Jahrhunderte Gerichtsleute vom Landesherr zum Teil zum "Meier" und "Heimburgen" ernannt wurden. Sie übten mit den das Gericht über die Stadt aus. Beide erledigten ihre Amtsgeschäfte relativ autonom doch gab auch eine gemeinsame Behörde. Später nannte sich Ortsvorsteher von Saarbrücken "Meier" der von St. ab 1458 "Bürgermeister" deren Ämter ab dem 17. jährlich wechselten. Ab 1689 gab es anstelle des Meiers in einen Oberamtmann ab 1724 einen Stadt- und Oberschultheiß und gegen des 18. Jahrhunderts einen Stadtamtmann. Mit der Besetzung der Stadt wurde 1799 die Munizipalverfassung eingeführt. Beide Städte bildeten eine politische Gemeinde zu dessen Kanton 1800 auch die Orte Malstatt und Burbach wurde. Innerhalb des Kantons wurde die Mairie Bürgermeisterei) Saarbrücken geschaffen. Ihr gehörten die Städte und St. Johann sowie die Dörfer Malstatt St. Arnual Brebach Güdingen Fechingen Bischmisheim Gersweiler Klarenthal an. Nach dem Anschluss an Preußen die Municipalverfassung zunächst noch beibehalten doch erhielt Maire künftig die Bezeichnung Oberbürgermeister ab 1819 Bürgermeister. In Saarbrücken und St. Johann 1859 die preußische Städteordnung eingeführt. St. Johann bereits seit 1820 vergeblich versucht sich aus Bürgermeisterei Saarbrücken zu lösen was schließlich 1862 genehmigt wurde. Da jedoch die Städte dicht beieinander lagen versuchte man ab 1905 erneut eine Fusion die dann zum April 1909 erreicht werden konnte.
In Saarbrücken beginnen folgende Bundesautobahnen : in Richtung Osten die A 6 Mannheim-Nürnberg in Richtung Nordwesten die A 623 Kreuz Neunkirchen zum Anschluss an die A und in Richtung Norden die A 1 Folgende Bundesstraßen führen durch das Stadtgebiet: B 41 51 und B 268.
Den öffentlichen Personennahverkehr ÖPNV versorgen eine und mehrere Buslinien der Saarbahn GmbH welche als Schienenverkehrsunternehmen gegründet wurde. Seit 2002 führt auch die Geschäfte der bisherige "Gesellschaft für im Saartal".
Hochschule der Bildenden Künste Saar ; gegründet 1989 in Trägerschaft des Saarlandes
Hochschule für Technik und Wirtschaft ; gegründet 1971 durch Zusammenschluss der Höheren der Staatlichen Ingenieurschule und der Staatlichen Werkkunstschule sie 1991 ihren heutigen Namen
Musikhochschule des Saarlandes ; gegründet 1947 als Staatliches Konservatorium. Dann ein Institut für Katholische Kirchenmusik und ein für Schulmusik errichtet welche 1957 in eine Hochschule für Musik umgewandelt und 1971 in Trägerschaft des Saarlandes überführt wurden.
Fachhochschule für Bergbau ; gegründet 1807 unter napoleonischer Besetzung wurde 1816 in Königlich-preußische Bergschule umbenannt. Später hieß lediglich Bergschule zu Saarbrücken dann Bergingenieurschule und erhielt sie schließlich ihre heutige Bezeichnung
Katholische Hochschule für Soziale Arbeit ; gegründet 1971 in Trägerschaft des Bistums
Das Stadtgebiet von Saarbrücken ist gemäß 1 der "Satzung über die Einteilung der Saarbrücken in Stadtbezirke" in die 4 Stadtbezirke Mitte Dudweiler West und Halberg gegliedert der Stadtbezirk Dudweiler eine eigene Bezirksverwaltung hat. jedem Stadtbezirk gibt es einen Bezirksbeirat und Bezirksbürgermeister. Die Bezirksbeiräte sind zu wichtigen den betreffenden Angelegenheiten zu hören. Die endgültige Entscheidung eine Maßnahme obliegt dann jedoch dem Gemeinderat Gesamtstadt Saarbrücken.
Die Stadtbezirke sind in Stadtteile und diese wiederum in Distrikte untergliedert. Diese Einteilung dient jedoch lediglich Zwecken.
Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Volkszählungsergebnisse oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter der Stadtverwaltung selbst.
1987 : M. Jean Porhiel *9. Juli 1907 22. Februar 1991 Begründer der Städtepartnerschaft mit
2003 posthum: Willi Graf Widerstandskämpfer im Dritten Reich Mitglied der Weißen Rose *2. Januar 1918 in Kuchenheim bei wuchs in Saarbrücken auf † 12. Oktober (hingerichtet)
Die folgende Übersicht enthält bedeutende in geborene Persönlichkeiten chronologisch aufgelistet nach dem Geburtsjahr. die Personen ihren späteren Wirkungskreis in Saarbrücken oder nicht ist dabei unerheblich. Die Liste keinen Anspruch auf Vollständigkeit.