Saarlouis ist eine Stadt im Saarland Verwaltungssitz des Landkreises Saarlouis und hat 38.382 Einwohner (Stand: 30. Juni 2003 ). Es ist Verwaltungs- Schul- und Handelszentrum ist auch die Autoindustrie ( Ford -Werke) vertreten. Der Saarhafen wird Saarlouis- Dillingen genannt.
Der Name Saarlouis ist eine deutsch-französische und bereitet manchem Schwierigkeiten bei der Aussprache. richtige Sprechweise ist Saarlui (wie hui ; Betonung auf der zweiten Silbe) und etwa Saarluis (das abschließende s wird nicht gesprochen). Die Einwohner der sind die Saarluier (Schreibweise: Saarlouiser).
Von 1936 bis 1945 trug die Stadt offiziell den Namen Saarlautern . Es handelte sich um eine "Germanisierung" deutsch-französischen Ortsnamens (eigentlich "Sarre-Louis" zu Ehren des Königs). Das Element "-lautern" wurde in Anlehnung Kaiserslautern und Fraulautern (heute ein Stadtteil von gebildet.
Es gab Zeiten da wurden die von manchem "aus dem Reich" für Franzosen (zumal in einer Stadt mit französischem Namen). so verwunderter stellte man dann vor Ort dass hier keineswegs Französisch gesprochen wird. Allerdings der lokale Dialekt für Nichtsaarländer stark gewöhnungsbedürftig. Saarlouiser Platt gehört zur moselfränkischen Sprachfamilie die außer dem nördlichen Teil Saarlandes im Wesentlichen Rheinland-Pfalz Teile Lothringens und ganz Luxemburg abdeckt.
Im Zusammenhang mit der Errichtung der entstehen im Umland einige neue Siedlungen z.B. Picard Bourg-Dauphin (heute Neuforweiler) und Felsberg (Steinbrüche).
1683 verleiht Louis XIV der Stadt bei Besuch das Stadtwappen mit der aufgehenden Sonne den drei bourbonischen Lilien. Der Wappenspruch lautet Dissipat Atque Fovet : Sie (die Sonne) zerstreut (die Wolken) erwärmt (die Erde).
1697 erlangt Lothringen seine Souveränität zurück Saarlouis jedoch französische Exklave . Im Zuge der französischen Revolution wird die Stadt in Sarre-Libre umbenannt was 1810 wieder rückgängig gemacht wird.
Nach der Volksabstimmung von 1935 wird das Saargebiet deutsch Saarlouis wird 1936 in Saarlautern umbenannt (bis 1945 ). Im zweiten Weltkrieg wird die Stadt "Zitadelle Saarlautern" erklärt. Sie wechselt mehrfach den zwischen Amerikanern und Deutschen. Vor allem Artilleriebeschuss große Teile der historischen Innenstadt. Luftangriffe finden Ziele vor allem in Fraulautern und Roden der Nähe der Bahnanlagen.
Nach dem Krieg ist das Saargebiet französischer Besatzung. In der Volksabstimmmung von 1955 entscheidet sich das Saarland für den an Deutschland.
Im Laufe der Zeit werden die Dörfer Roden ( 1907 ) Fraulautern Lisdorf Picard und Beaumarais ( 1936 ) und zuletzt Neuforweiler ( 1970 ) eingemeindet. Das Wohngebiet Steinrausch wird ab 1962 planmäßig errichtet und wird 1972 ein eigener Stadtteil.
1980 feierte Saarlouis seinen 300. Geburtstag. Zu Anlass schrieb Alfred Gulden das Theaterstück Saarlouis 300 .
Seit etwa 1965 ist Saarlouis nach dem Abzug der Besatzung Garnisonsstadt der Bundeswehr . In der Graf Werder-Kaserne liegt die 26.