Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung
Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (auch Sachverständigenrat Wirtschaft Wirtschaftsweise Rat der Wirtschaftsweisen ) ist ein im Jahr 1963 eingesetztes Gremium. Es befasst sich wissenschaftlich der wirtschaftlichen Gesamtentwicklung Deutschlands. Ziel ist die Beratung der Bundesregierung. Zu diesem Zweck wird ein Gutachten erstellt das der Bundesregierung bis zum November zugeleitet wird. Spätestens acht Wochen nach des Gutachtens nimmt die Bundesregierung Stellung.
Die Aufgaben des Sachverständigenrates und die der Mitglieder ist in einem eigenen Gesetz zur Bildung eines Sachverständigenrates zur Begutachtung gesamtwirtschaftlichen Entwicklung geregelt.
Der Rat hat fünf Mitglieder die Bundespräsidenten auf Vorschlag der Bundesregierung jeweils für Dauer von fünf Jahren berufen werden. Eine der Regel einmalige) Wiederberufung ist möglich. Jeweils 1. März dem Ende des Ratsjahres scheidet ein Mitglied aus.
Traditionsgemäß haben bei einem der Mitglieder Gemeinschaftsausschuss der deutschen Wirtschaft bei einem anderen die Gewerkschaften eine besonderes Mitspracherecht.
Die derzeitigen ( Stand 2004 ) Mitglieder des Rates sind:
Axel A. Weber bis Ende April 2004 der fünfte ist mit seiner Ernennung zum Präsidenten der Bundesbank aus dem Rat ausgeschieden da die des Rates keiner (gesetzgebenden) Körperschaft des Bundes dem öffentlichen Dienst (Ausnahme: Hochschullehrer Forschungsinstitut) angehören
SACHVERSTÄNDIGENRAT zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung Vierzig Jahre Sachverständigenrat 1963-2003 Wiesbaden 2003 ISBN 3-8246-0704-2
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