Sein Lebenswandel war sehr locker 50 v. Chr. wurde er durch den Zensor App. Claudius Pulcher aus dem Senat geworfen. Eine Vermutung ist auch dass wegen der Nähe zu Caesar diese Degradierung empfing.
Im römischen Bürgerkrieg kämpfte er an Seite Caesars gegen Pompeius . Nach der Schlacht von Thapsus 46 v. Chr. wurde er als Proconsul cum imperio (Prokonsul mit außerordentlicher Amtsgewalt) die Provinz Africa Nova (Tunesien) eingesetzt.
Sein Amt als Proconsul nutzte er aus und raubte innerhalb kürzester Zeit große zusammen. Eine Klage gegen ihn konnte mit Caesars verhindert werden.
Von seinen Reichtümern kaufte Sallust sich Anwesen auf dem Monte Pincio in der der Spanischen Treppe und der Via Sistina sogenannten Horti Sallustiani. Dorthin zog er sich Caesars Ermordung 44 v. Chr. aus der Politik zurück und widmete geistigen Wissenschaften.
Nach seinem Rückzug aus der Politik sich Sallust der Geschichtsschreibung . In den Vorworten seiner Werke schreibt immer als erstes eine Legitimation dafür dass sich aus der Politik zurückgezogen hatte und geistiger Wissenschaft widmete.
Sallust führte die römische Geschichtsschreibung zu ersten Höhepunkt. An griechische Traditionen anknüpfend sah die Geschichtsschreibung als Kunstwerk an. Für ihn chronologische Darstellung und Korrektheit von geringerem Belang. Augenmerk lag auf Spannung und kunstvolle Gestaltung Werke.
Die Bürgerkriege sah er als die Folge der Verkommenheit der Patrizier. Er prangerte allem "avaritia" (Habsucht) und "luxuria" (verschwenderischer Lebenswandel an.
"Avaritia" sah er als Egoismus an den einzelnen Bürger vom Gedanken der rei entfremdete. Sallut prangerte die "luxuria" als den Überfluss an in den sich jeder Bürger um das eigene Wohl zu befriedigen.