Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Der Salpeterkrieg (auch Pazifischer Krieg spanisch Guerra del wurde um die Region Atacama im heutigen Norden Chiles in den Jahren 1879 bis 1884 geführt.
Im 19. Jahrhundert war die Zugehörigkeit Grenzregion zwischen Chile Peru und Bolivien strittig und das Interesse aufgrund des Nitratvorkommens aus dem Dünger und Sprengstoffe gewonnen wurde sehr groß. Chilenische Unternehmen begannen als erste das Nitrat abzubauen was für Peru und Bolivien 1873 Grund für eine geheime Allianz war dem Ziel sich die chilenischen Firmen anzueignen. war dass Bolivien 1874 die Kontrolle über das Gebiet vertraglich erhielt mit der Bedingung von den chilenischen 25 Jahre lang keine Steuern verlangen zu
Der Salpeterkrieg 1879 - 1884
Jedoch verlangte 1878 der bolivianische Präsident Hilarión Daza von Firmen Steuern und gab Chile damit einen Truppen zu entsenden. Die chilenischen Einheiten besetzten die bolivianischen Hafenstadt Antofagasta in der nur 5% der Bevölkerung war und Chile erklärte den paktierenden Nachbarn und Peru am 5. April 1879 den Krieg.
Die Streitkräfte Chiles erwiesen sich auf und an Land als überlegen doch war weiträumiger Vorstoß der chilenischen Truppen erst nach der peruanischen Flotte (2 kampfstarke Panzerschiffe 2 alte Panzerschiffe einige Kanonenboote ) möglich.
Die Seeschlacht bei Iquique am 21. Mai 1879 hat die Vorentscheidung für die Erringung chilenischen Seeherrschaft gebracht. Um die Verstärkung der Verteidiger der Hafenstadt Iquiqe auf dem Seewege verhindern wird der Hafen von zwei älteren Kriegsschiffen blockiert. Die beiden peruanischen Panzerschiffe "Huascar" "Independencia" treffen auf die chilenischen Blockadeschiffe wobei peruanische Küstenpanzerschiff "Huascar" die altersschwache chilenische Korvette gerammt und so versekt hat. Bei der des chilenischen Kanonenbootes "Covadonga" lief die kampfstarke Panzerfregatte "Independencia" nahe der Küste auf Grund. eine Eroberung und anschließende Bergung durch die zu verhindern wurde die "Independencia" von der Besatzung in Brand gesetzt.
Noch im selben Jahr gelang es beiden modernen chilenischen Panzerschiffen die peruanische "Huascar" hartem Kampf bei Kap Angamos zu erobern. dabei schwer beschädigte "Huascar" wurde danach von Chilenen reapariert und später gegen Peru eingesetzt. die Ausschaltung der beiden hochseefähigen und kampfstarken Perus hatte Chile die Seeherrschaft errungen.
Die Peru verbliebenen alten Küstenpanzerschiffe "Manco und "Atahualpa" waren in schlechtem Zustand und der Bauweise nur für die Verteidigung küstennaher geeignet. Die "Manco Capac" wurde in der von Arica von den Peruanern selbst gesprengt chilenische Truppen die Hafenstadt von der Landseite erstürmt und der Fluchtweg über See durch chilenisches Geschwader verlegt war. Die "Atahualpa" wurde nach der gescheiterten Verteidigung Limas im Hafen Callao ebenfalls von der eigenen Besatzung versenkt.
Nachdem die peruanische Flotte entscheidend geschwächt konnten chilenische Truppen gefahrlos den Seeweg nutzen. isolierten peruanischen Garnisonen im Süden des Landes der Reihe nach überwältigt.
Nach dem Sieg chilenischer Truppen über peruanisch-bolivianisches Heer bei Tacna ("Batalla de La musste sich Bolivien auf die Sicherung der zum bolivianischen Hochland beschränken.
Die Seeherrschaft ermöglicht es chilenischen Truppen entscheidenden Schlag in der Nähe von Lima landen und die peruanische Hauptstadt nach heftigen zu besetzen. Durch die dadurch bedingte Auflösung zentralen Regierung in Peru ändert sich der des Krieges zu einem zweijährigen Kleinkrieg im Hochland.
Am 20. Oktober 1883 unterzeichneten Chile und Peru der Vertrag Ancon. Darin erhielt Chile die peruanische Provinz und dehnte sein Territorium bis nach Arica aus das bis heute die chilenische zu Peru bildet.
Am 4. April 1884 kam zwischen Chile und Bolivien der von Valparaíso zustande. Darin erhielt Chile die bolivianische um Antofagasta was Bolivien den Zugang zum kostete und natürlich die Provinz. Bolivien wurde zu einem Binnenland. Hafenstädte wie Antofagasta (ehemals bolivianisch) und Iquique und Arica (peruanisch) kamen zu Chile. 1904 wurde der endgültige Friedens- und Grenzvertrag Bolivien unterzeichnet.
Von den insgesamt 14.000 Toten waren Chilenen 10.000 Peruaner und 1.000 Bolivianer.
Durch diesen Krieg besaß Chile nun reichen Salpeter -Vorkommen die hauptsächlich von britischen und deutschen Unternehmen abgebaut wurden. So der Norden Chiles in der Folgezeit zu Reichtum. Mit der Entwicklung neuer Verfahren zur und der Entdeckung synthetischen Düngers zu Beginn 20. Jahrhunderts verlor der Salpeterabbau seine Bedeutung. Chile fand Ersatz denn die Atacama-Wüste ist auch reich an Kupfervorkommen . Chile ist heute nach den USA weltweit wichtigste Kupferlieferant.